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Unterschiedliche Wahrnehmung der Wirtschaftskrise in Ballungsräumen

Die Wirtschaftskrise schlägt sich in Ballungsräumen unterschiedlich stark nieder: Rückblickende Krisenstimmung herrscht demnach vor allem in der Finanzmetropole Frankfurt am Main und der Automobil-Hochburg Stuttgart.
 
Auf die Frage, wie sich die finanzielle Lage ihres Haushalts im vergangenen Jahr entwickelt hat, gibt fast jeder dritte Frankfurter (59 Prozent) und mehr als jeder zweite Stuttgarter (56 Prozent) an, dass sich seine Lage leicht oder stark verschlechtert habe. Nicht viel optimistischer schätzen das Ruhrgebiet (52 Prozent) und die bayerische Landeshauptstadt München (48 Prozent) die aktuelle Situation ein.
 
Den vergleichsweise größten Optimismus legen die Düsseldorfer an den Tag: 40 Prozent der Befragten geben zwar auch hier an, dass sich die finanzielle Lage im vergangenen Jahr verschlechtert habe, mit 23 Prozent geben zeitgleich aber die vergleichsweise meisten Befragten an, dass sich ihre Lage stark oder leicht verbessert habe. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Dresden (21 Prozent) und Hannover (20 Prozent).
 
Auf die Frage nach der Einschätzung der aktuellen finanziellen Situation äußern sich lediglich die Berliner noch negativer als die Frankfurter. Knapp zwei von drei Berlinern (64 Prozent) geben an, ihre finanzielle Lage sei mittelmäßig oder schlecht. In Frankfurt sind es 63 Prozent, ebenso im Ruhrgebiet. Grund zur Klage gibt es ebenso in Bremen (61 Prozent) und Leipzig (60 Prozent). Am vergleichsweise besten bewerten erneut die Düsseldorfer die aktuelle Situation: 23 Prozent der Düsseldorfer geben an, ihre finanzielle Lage sei aktuell ausgezeichnet oder sehr gut.
 
Die Sorge, den gewohnten Lebensstandard nicht länger halten zu können, treibt alle großen Ballungsräume Deutschlands um. Besonders besorgt ist man im Ruhrgebiet. Hier stimmen 57 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass es immer schwieriger wird, den eigenen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. In Frankfurt sind 53 Prozent dieser Ansicht, in Leipzig und Düsseldorf 52 Prozent. Die vergleichsweise geringsten Sorgen um die Zukunft macht man sich dagegen in Stuttgart (42 Prozent), München (43 Prozent) und Köln (44 Prozent).
 
Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie von YouGovPsychonomics. Befragt wurden 10.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren aus dem YouGov Panel.
Quelle: YouGovPsychonomics; www.psychonomics.de

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