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Verärgerung über anstehende Mehrwertsteuererhöhung

Mit Unverständnis und Sparideen blicken die Deutschen auf die anstehende Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19 Prozent ab 2007. Drei Viertel sind verärgert über die Anhebung und fordern die Politiker auf, die Entscheidung rückgängig zu machen.
 
Nur knapp jeder Vierte (23 Prozent) hat Verständnis für die Anhebung, wobei dies in den alten Bundesländern mit 25 Prozent größer ist als in den neuen mit 17 Prozent. Besonders gering ist die Zustimmung bei den ostdeutschen Frauen mit nur elf Prozent und bei den Arbeitslosen in ganz Deutschland mit nur acht Prozent. 80 Prozent der Bürger sind der Meinung, wenn der Staat endlich sparen würde, wäre die Mehrwertsteuererhöhung nicht nötig.
 
Bei der Überlegung, wie die größeren Belastungen durch die höhere Mehrwertsteuer in der Haushaltskasse ausgeglichen werden kann, stehen Einsparungen bei Kleidung und Körperpflegeprodukten an erster Stelle. 65 Prozent wollen dafür weniger ausgeben. Auf Platz zwei folgen mit 58 Prozent Kürzungen bei Auto und Benzin. 56 Prozent möchten ihren Alkohol- und Zigarettenverbrauch einschränken. Mehr als jeder Zweite (54 Prozent) will 2007 am Urlaub sparen, mit 56 Prozent planen dies noch mehr Westdeutsche als Ostdeutsche mit 44 Prozent. Fast jeder Dritte hat vor, weniger für die täglichen Nahrungsmittel auszugeben. Vier von zehn Deutschen wollen größere Anschaffungen noch in diesem Jahr erledigen, bevor die Mehrwertsteuer angezogen wird.
 
Quelle: Leipziger Volkszeitung; www.leipzigervolkszeitung.de

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