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Verbraucherstimmung auf Vor-Krisen-Niveau

Grund für die positive Verbraucherstimmung in Deutschland ist vor allem diesprunghaft gestiegene Einschätzung der Berufsaussichten. 

 Grund für die positive Verbraucherstimmung in Deutschland ist vor allem die sprunghaft gestiegene Einschätzung der Berufsaussichten.

Entgegen dem weltweiten Trend ist das Vertrauen der Verbraucher in Deutschland erneut angestiegen und hat nun wieder einen Wert wie vor der Krise erreicht. Für diesen starken Schub sorgt vor allem die sprunghaft gestiegene Bewertung der Berufsaussichten.
 
Während im zweiten Quartal 2010 knapp ein Drittel der deutschen Konsumenten die Berufsaussichten mit ausgezeichnet oder gut einstufte, sind es im dritten Quartal 2010 bereits 46 Prozent. Dieser starke Anstieg trägt maßgeblich dazu bei, dass der Vertrauensindex der Konsumenten in Deutschland nun auf 87 Punkte gestiegen ist und damit nun deutlich über dem europäischen Durchschnitt (78%) liegt. Generell differiert die Stimmung der Verbraucher in Europa stark: Rückläufigen Tendenzen in Südeuropa stehen positive Entwicklungen wie etwa in der DACH-Region gegenüber. In Großbritannien, Frankreich, Spanien liegt das Verbrauchervertrauen teilweise deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, und in Italien sank der Index im dritten Quartal 2010 sogar um sieben Punkte auf seinen bisher niedrigsten Wert.
 
So positiv sich die Berufsaussichten für die Konsumenten in Deutschland darstellen, ihre Einschätzung der Finanzlage wird davon noch nicht beeinflusst und stagniert. Die Bereitschaft für persönliche Anschaffungen ist sogar leicht gesunken (-2 Punkte), liegt aber immer noch auf höherem Niveau als zu Jahresbeginn.
 
Maßnahmen um trotz Krise im Budget zu bleiben 

 Maßnahmen um trotz Krise im Budget zu bleiben

War es vor drei Monaten noch die wirtschaftliche Lage, die den Deutschen die meisten Sorgen machte, hat sich dieses Bild nun geändert: Mittlerweile verursachen steigende Wohnnebenkosten die meisten Sorgen (30% der Nennungen), die wirtschaftliche Lage ist an zweite Stelle (22%) gerückt. Danach folgen die Sorgen um steigende Lebensmittelkosten sowie Arbeitsplatzsicherheit.

Allen Integrations- und Einwanderungsdebatten der letzten Monate zum Trotz scheint das Thema Einwanderung immer noch die geringste Sorge der Verbraucher in Deutschland (2% der Nennungen) zu sein, während das Thema in Österreich (11%) und der Schweiz (8%) weiter oben auf der Agenda der Sorgen und Ängste steht.

Passend zur positiven Entwicklung in der DACH-Region wollen die Verbraucher dieser drei Länder im Gegensatz zum europäischen Trend etwas weniger sparen. Wenn aber gespart wird, dann steht der Kauf von günstigeren Lebensmittelmarken in allen drei Ländern weit oben auf der Hitliste der Sparmaßnahmen (76% der Nennungen in Deutschland). Am unteren Ende, aber dennoch mit durchaus hohen Werten, stehen Einsparungen bei Alkohol und Tabakprodukten.

An der Nielsen Global Online Survey nahmen im September 2010 rund 30.000 Internet-User aus 54 Ländern teil.
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