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Verirren im virtuellen Rathaus

Der Traum vom Behördengang per Mausklick ist für viele Deutsche derzeit eher ein Alptraum. Zwar wünschen sich neun von zehn Bürgern, Amtgeschäfte online zu erledigen, aber attraktive und vor allem benutzerfreundlichen Angebote lassen noch auf sich warten. So benötigt man durchschnittlich mehr als drei Mausklicks, um bei den 50 größten deutschen Städten ein einfaches Formular zur Wohnungsanmeldung zu eröffnen. Den Spitzenplatz - 50 Städte wurden untersucht - in mangelnder Benutzerfreundlichkeit belegt die Stadt Chemnitz. Hier sind sechs Klicks notwendig, bis das Formular auf dem Bildschirm erscheint.
 
Rund ein Viertel der Detuschen besucht das Rathaus auch im Internet. Dabei nutzten nur acht Prozent auch die Online-Formulare der virtuellen Amtsstuben. Das Problem: Zwar bieten 94 Prozent der 50 untersuchten Städte digitale Formulare im Internet an, ein Anmeldeformular beispielsweise läßt sich aber nur bei knapp der Hälfte am Bildschirm ausfüllen. Zudem erübrigt sich bei dem selbstgedruckten Formular meist nicht der Weg zum Amt, um das Papier auch amtlich zu machen. Die hierfür erforderliche digitale Signatur bietet kaum eine städtische Behörde an. Zum Grauen der Bürger; denn 88 Prozent würden ihren Gang zum Amt gerne komplett via Datenleitung erledigen.
Quelle: SirValUse Consulting; meyer@sirvaluse.de

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