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Versicherer wollen sich mit zusätzlichen Assistance-Leistungen vom Wettbewerb abheben

Assistance-Leistungen von Versicherungen, bisher vor allem aus dem Kfz-Bereich bekannt, werden in immer mehr Versicherungsbereichen wie Gesundheit und Reise, bei Haus und Familie sowie Unfall und Rechtsschutz integriert. Versicherer nehmen damit nicht mehr nur die Rolle des reinen Kostenerstatters ein, sondern unterstützen ihre Versicherten auch bei der Problemlösung.
 
41 Prozent der Befragten sind nach den vorliegenden Ergebnissen Versicherungsangebote mit Assistance-Leistungen bekannt, doch nur ein geringer Prozentsatz nennt eine solche Police sein Eigen. Den Nutzen einer Versicherung mit Assistance-Leistung nach einem Unfall oder rund um das Haus bzw. die Wohnung erkennt – je nach Art der konkreten Assistance-Leistung – bis zu gut ein Drittel der Bevölkerung.
 
Die Studie zeigt auf, dass die Zahlungsbereitschaft auf Kundenseite für die jeweilige Zusatzleistung recht begrenzt ist: Je nach Art der Leistung sind bis zu 14 Prozent dazu bereit, für eine Versicherung mit Assistance-Leistung einen etwas höheren Beitrag zu zahlen. Für Assistance-Leistungen im Zusammenhang mit einem Unfall besteht im Allgemeinen eine höhere Wertschätzung und damit Zahlungsbereitschaft als für Assistance-Leistungen rund um eine Immobilie.
 
Unter den Assistance-Leistungen rund um die Immobilie hat sich die Notfall-Reparatur im sanitären, Elektro- oder Heizungsbereich am meisten etabliert. Ein Viertel der Befragten sieht dies als nützliches Angebot einer Versicherung an. Sieben Prozent würden dafür auch eine höhere Versicherungsprämie in Kauf nehmen. Für zwölf Prozent ist dieses Angebot zwar nützlich, aber sie würden es nicht bei einer Versicherung in Anspruch nehmen wollen.
 
Das größte Interesse im Zusammenhang mit einem Unfall erfahren Pflegedienstleistungen: 34 Prozent würden diese von einer Versicherung nutzen wollen. 14 Prozent zeigen hierfür eine gewisse Zahlungsbereitschaft. 16 Prozent sehen diese Service-Leistung zwar im Allgemeinen als hilfreich an, würden diese jedoch nicht als Angebot einer Versicherung nutzen.
 
Gerade für Serviceleistungen im Zusammenhang mit einem Unfall zeigen Frauen eine höhere Wertschätzung als Männer. Auch Befragte mit häuslich Pflegebedürftigen im persönlichen Umfeld verfügen über eine etwas höhere Zahlungsbereitschaft als alle ab 14-Jährigen.
 
Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines Sonderteils einer repräsentativen Mehrbezieherstudie der TNS Infratest Finanzforschung erhoben. An dieser Studie beteiligen sich insgesamt 32 Finanzdienstleister in Deutschland. Dazu werden jährlich 26.400 persönliche computergestützte Interviews mit Deutschen ab 14 Jahren geführt. Die Befragung verteilt sich auf jährlich 12 Wellen mit je 2.200 Befragten. Für diese Untersuchung zum Thema „Assistance-Leistungen von Versicherungen“ wurden im Zeitraum zwischen dem 26. Juni und 19. Juli 2009 insgesamt 2.256 Personen ab 14 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt.
Quelle: TNS Infratest; www.tns-infratest.com

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