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Versicherungen: Je einfacher, umso lieber

Mental Convenience ist zu einem zentralen Wunsch einer Vielzahl von Konsumenten in der Überflussgesellschaft geworden und ganzheitliche aber einfach verständliche Lösungskonzepte sind gefragt: Fast ein Viertel aller Deutschen (24 Prozent) hat in den letzten zwei Jahren bereits Produktkombinationen aus diversen Dienstleistungen und Produkten erworben.
 
Wichtig für die Akzeptanz ist die Kommunikation: Begriffe wie „Produktbündel“ oder „Produktzugaben“ sind stark negativ besetzt. Assoziationen wie „Unflexibilität“ und „Billigprodukte“ führen zu spontanen Ablehnungen bei Versicherungsnehmern. Daher spielen Produktzugaben oder auch Einkaufsgutscheine bei der Entscheidung für ein Versicherungsprodukt eine vernachlässigbare Rolle, wenn das Kernprodukt nicht überzeugen kann.
 
Das individuelle Erleben von Abschlüssen einer Hausratversicherung und der Abschluss eines Strom- oder Gasanbietervertrags stehen sich sehr nahe. So können sich beispielsweise 44 Prozent der Konsumenten vorstellen, eine Hausratsversicherung in Kombination mit einem Vertrag bei einem Stromanbieter abzuschließen. Beide Produkte lösen, so die Ergebnisse der qualitativen Teiluntersuchung, eine Aktivierung der rationalen Gehirnregionen aus. Leistungen, Sicherheiten oder Preise und Zahlungsbedingungen drängen sich in den Vordergrund der kognitiven Entscheidungsprozesse.
 
Die entsprechenden Best-Fit-Analysen für private Altersvorsorgeprodukte ergeben, dass ein kostenloses Girokonto (56 Prozent), ein Wellness-Urlaub (53 Prozent) oder auch eine Software zur Steuererklärung (40 Prozent) als sehr passend zum Abschluss einer privaten Rentenversicherung empfunden wird. Andere untersuchte Produkte wie DSL-Vertrag, Fitness-Club, Hotelbuchungsservice, Versorgerverträge oder Zeitungsabonnement wirkten weniger passend im Zusammenhang mit einem Lebensversicherungsvertrag.
 
Das sind die Ergebnisse der aktuellen Studie "Lösungsverkauf in der Assekuranz" von YouGovPsychonomics. Anhand von zwei Online-Gruppendiskussionen und einer Repräsentativbefragung mit 1.000 Konsumenten im YouGov Panel Deutschland untersucht die Studie die Erlebniswelten beim Einkaufen, die Akzeptanz von branchenübergreifenden Produktkombinationen und Kaufbereitschaft für unterschiedliche Lösungskonzepte.
Quelle: YouGovPsychonomics; www.psychonomics.de

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