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Versicherungen: Kfz wird am häufigsten gekündigt

Die Erkenntnis, dass es deutlich kostspieliger ist, neue Kunden zu gewinnen als bestehende zu behalten, ist in der Assekuranz mittlerweile weit verbreitet. Bei vielen Versicherern hat dies in den letzten Jahren unter anderem zur Umstellung der Außendienstprovisionen von Abschluss- hin zu Bestandsprovisionen geführt.
 
17 Prozent der Versicherten haben in den letzten fünf Jahren die Kündigung einer oder mehrerer Versicherungen erwogen. Zu 76 Prozent wurden die Kündigungsabsichten auch in die Tat umgesetzt; somit beträgt der Anteil der "Kündiger" an der Gesamtheit aller Versicherten 13 Prozent.An der Spitze der in den letzten 5 Jahren gekündigten Versicherungen steht die Kfz-Versicherung ( gut 10 Prozent aller Kfz-Versicherten), gefolgt von Hausrat und privater Haftpflicht. Im Verhältnis zur Spartenverbreitung sind Kfz, Fondsgebundene Leben und Kapital-Leben die kündigungsintensivsten Versicherungssparten.
 
Hauptursache für Kündigungen und Kündigungsgedanken sind günstigere Angebote anderer Gesellschaften (42 Prozent). Es folgen Produkt- und Servicemängel. 13 Prozent kündigten wegen fehlender finanzieller Mittel. Eine schlechte Bewertung in den Medien führen hingegen nur sehr selten zu Kündigungen (2 Prozent).
 
Die meisten Versicherten halten ihren Gesellschaften auch in schlechten Zeiten die Treue: 62 Prozent würden auch in Krisenzeiten keine ihrer Versicherungen kündigen. Am ehesten würden die Deutschen noch auf ihre Kapital-Lebensversicherung verzichten: 5 Prozent aller Versicherten halten sie - aufgrund der Einsparung monatlicher Beiträge und der laufzeitabhängigen Rückzahlung von Vermögen - am ehesten für verzichtbar.
Quelle: psychonomics AG; www.psychonomics.de

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