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Versicherungsbetrug in Deutschland: 7 % aller Deutschen

Der Kundenmonitor Assekuranz 2002, jährliche Repräsentativerhebung zum deutschen Versicherungsmarkt, untersuchte das Thema Versicherungsbetrug jetzt konkret bezogen auf den letzten Schadenfall innerhalb der gängigsten Versicherungssparten. Ergebnis: 7% der befragten Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten, die ihrer Versicherung bereits mindestens einen Schaden als Geschädigter gemeldet haben (47% aller Befragten), geben an, ihre Versicherung beim letzten Schadenfall betrogen zu haben. Dies entspricht einer absoluten Zahl von fast 1.7 Millionen Versicherungsbetrügern in Deutschland. In der Altersgruppe bis 30 Jahren liegt der Betrugsanteil sogar bei 13%. Der Anteil unter Männern liegt bei 8% gegenüber 6% Frauen. Der gerne als Volkssport bezeichnete und verharmloste Versicherungsbetrug ist vorwiegend eine Sache jüngerer Versicherungsnehmer und verstärkt junger Männer.
 
Befragte über 55 Jahre geben nur noch zu 4% ein Betrugsverhalten beim letzten Schadenfall an. Bei der Art des Versicherungsbetrugs stehen die Methoden Schadenübertreibung (Übertreibung der Höhe des eingetretenen Schadens oder Mitreparatur nicht unmittelbar schadenbedingter Mängel im Rahmen der Schadenregulierung) mit 39% und Schadenumdefinierung (veränderte Darstellung des Schadenverlaufs) mit 36% unter den Betrugsarten an erster Stelle. Knapp 6% aller Betrugsfälle entfallen auf die Meldung tatsächlich gar nicht eingetretener Schäden.
 
Quelle: psychonomics AG; ansgar.metz@psychonomics.de

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