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Vertrauen der Verbraucher bleibt überdurchschnittlich hoch

Vertrauensindex Europa 2010 (Quelle: Nielsen) 

 Vertrauensindex Europa 2010 (Quelle: Nielsen)

Das Vertrauen der Verbraucher in Deutschland ist im vierten Quartal 2010 leicht gesunken. Mit einem Wert von 83 Punkten befindet sich der Vertrauensindex aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau, weit über den Werten der letzten vier Jahre und auch über dem europäischen Schnitt (79 Punkte). Damit ist Deutschland im Vergleich mit den anderen großen Playern in Europa (Frankreich, Italien, Spanien und England) das einzige Land, das einen höheren Wert als vor der Krise hat.
 
Während die Einschätzung der Berufsaussichten annähernd gleich blieb (47% stuften diese mit ausgezeichnet oder gut ein), schätzten die Verbraucher in Deutschland die Entwicklung ihrer persönlichen Finanzen im vierten Quartal etwas zurückhaltender ein. 41% gaben an, dass ihre finanziellen Aussichten in den nächsten zwölf Monaten ausgezeichnet oder gut seien.
 
Generell scheinen die Europäer eher pessimistischer gestimmt zu sein als der Rest der Welt: Verglichen mit dem asiatischen (97 Punkte) und dem weltweiten Schnitt (90) hat Europa (79) deutlich Aufholbedarf. Der Blick zu den deutschsprachigen Nachbarn zeigt allerdings, dass es auch in Europa anders geht: Während der Index in Österreich um zwei Punkte stieg, zeigte sich die Schweiz als weltweiter Wachstumssieger, hier stieg der Index um zehn Punkte auf 110.
 
Geldknappheit ist auch ein globales Thema: 2010 ist die Summe der Personen, die weltweit angeben, nach Deckung der Fixkosten kein Geld zur Verfügung zu haben, auf den höchsten Level seit Beginn der Aufzeichnungen gestiegen. Fast ein Viertel der deutschen Konsumenten hat das Gefühl, nur noch die Lebenshaltungskosten abdecken zu können. Soweit Geld verfügbar ist, wird es unverändert besonders gern für neue Kleidung, Freizeitaktivitäten und Urlaub ausgegeben.
 
Die etwas schlechtere Einschätzung der finanziellen Lage führte in Deutschland auch wieder zu einem Anstieg jener, die bei den Ausgaben sparen wollten. Gaben im dritten Quartal 2010 36% an, ihre Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr gesenkt zu haben, waren es im vierten Quartal wieder 41%. Gespart wurde dabei hauptsächlich durch den Wechsel zu günstigeren Lebensmittelmarken und beim Einkauf von neuer Kleidung.
 
Die Zahlen stammen aus der Nielsen Global Online Survey, bei der im vierten Quartal 2010 rund 30.000 Internet-User aus 54 Ländern – darunter 500 aus Deutschland – teilnahmen.

Nähere Informationen zu
The Nielsen Company finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
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