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Volkswagen bei europäischen Konsumenten mit Kaufabsicht bevorzugte Automarke

Auch wenn Toyota aus globaler Sicht die Konkurrenz dominiert, beherrschen in Europa einheimische Hersteller ihre jeweiligen nationalen Märkte. So ist Volkswagen - bei Konsumenten mit Kaufabsicht - die bevorzugte Marke in Belgien, Deutschland, Österreich, Portugal und Schweden, während Fiat in Italien bzw. Citroën und Peugeot in Frankreich unangefochten an der Spitze stehen. 24 Prozent der europäischen Verbraucher planen 2005 einen Neuwagenkauf, in erster Linie als Ersatz für ihre derzeitigen Fahrzeuge. An der Spitze stehen dabei die Italiener mit 34 Prozent gefolgt von den Franzosen mit 32 Prozent und den Spaniern mit 30 Prozent. Am Ende stehen 22 Prozent der Deutschen und 20 Prozent der Österreicher sowie 17 Prozent der Dänen.
 
Während in den USA und Asien auf die Frage, welches Auto in den kommenden zwölf Monaten angeschafft wird, die SUVs (Geländewagen) und Allradfahrzeuge mit 36 Prozent bzw. 19 Prozent bevorzugt werden, herrscht in Europa ein gänzlich anderer Trend. So machen in Europa hohe Kraftstoffpreise SUVs und Allradfahrzeuge weniger attraktiv. Hier wird sich nahezu die Hälfte der Verbraucher beim nächsten Autokauf für sparsamere Limousinen und Fließhecks entscheiden. Global achten Verbraucher bei der Entscheidung für ein bestimmtes Auto einhellig in erster Linie auf den Preis. Europäer legen jedoch darüber hinaus großen Wert auf Sicherheit und Design. Diese beiden Kriterien rangieren noch vor der Motorleistung, die für Fahrer in Amerika und Asien oberste Priorität hat.
 
Aus den Umfrageergebnissen wurde ein 'Kaufwunsch-Index' abgeleitet. Damit wird gemessen, wie sich die derzeitigen Besitzerzahlen und die Kaufabsichten im Verhältnis zueinander entwickeln und so die Länder mit einem hohen künftigen Bedarf ermittelt. Dabei wurden signifikante Unterschiede zwischen den Märkten und den gewünschten Fahrzeugtypen sowie die Faktoren, die diese Entscheidungen beeinflussen, ermittelt. China rangiert im Hinblick auf die Zahl der Autobesitzer zwar derzeit auf einem der hinteren Plätze, hegt jedoch bei den Kaufabsichten die größten Ambitionen, auch wenn die potenziellen Kunden nur einen kleinen Teil der Bevölkerung ausmachen. Im Gegensatz dazu ergibt sich ein niedrigerer Index für die USA, viele nordeuropäische Länder und Japan. Dieses Ergebnis ist Ausdruck dafür, dass es bereits mehr Fahrzeughalter gibt und die Wachstumsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Während in Hongkong die Zahl der Autobesitzer gegenwärtig sehr niedrig ist, haben interessanterweise dort und in Japan im weltweiten Vergleich die wenigsten Einwohner die Absicht, sich ein neues Auto anzuschaffen.
Quelle: A.C. Nielsen GmbH; www.acnielsen.de

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