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Von Krise keine Spur: Zeitschriftenreichweiten bleiben stabil

Das wichtigste Ergebnis der heute veröffentlichten Reichweiten der ma 2009 Pressemedien I: Insgesamt bleibt die Zeitschriftennutzung extrem stabil. Mehr als eine Viertel Milliarde (genau: 275 Millionen) Zeitschriften lesen die Deutschen pro Erscheinungsintervall (wöchentlich/ 14täglich/ monatlich). Umgerechnet heißt das: Jeder Deutsche (ab 14 Jahren) liest durchschnittlich vier Zeitschriften.
 
Die Gesamtreichweite der erfassten Titel steigt von 60,7 auf 60,8 Millionen Leser sogar minimal an, obwohl die Anzahl der in der ma ausgewiesenen Zeitschriften von 170 auf 164 sank. Von den 164 in der ma 2009 Pressemedien I ausgewiesenen Zeitschriften haben 75 Titel an Reichweite gewonnen, 21 verzeichnen stabile Reich­weiten und 67 Titel verlieren.
 
Zeitschriften werden unverändert stark gelesen. Die Kaufzurückhaltung, die sich bei den Gesamtauflagen zeigt, schlägt sich nicht auf die Reichweiten nieder. Der Grund: In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird gelegentlich auf den Kauf einzelner Ausgaben verzichtet, dafür werden Zeitschriften häufiger von einem Leser zum anderen weitergegeben.
Quelle: agma Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V.; www.agma-mmc.de

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