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Von den Hoffnungsträgern Afrikas

Quelle: „Fünf Löwen auf dem Sprung?“, GfK Verein/Berlin-Institut, 2012 

 Quelle: „Fünf Löwen auf dem Sprung?“, GfK Verein/Berlin-Institut, 2012

Afrika verfügt über gewaltige Rohstoffvorräte und ein vergleichsweise hohes Wirtschaftswachstum, aber auch rasantes Bevölkerungswachstum und eine hohe Arbeitslosigkeit.

Südafrika, das westafrikanische Ghana, Ägypten, Tunesien und Marokko bieten die größten Entwicklungspotenziale: Bei der vorliegenden Untersuchung liegen sie in den Teilbereichen Wirtschaft, Politik/Rechtssicherheit, Lebensbedingungen und Bevölkerungspotenzial vorne. Weitere Hoffnungsträger sind, mit Einschränkungen, Gabun, Mauritius, Namibia, Gambia und Senegal. Immerhin noch in der zweiten Liga rangiert Kenia, die Regionalmacht der afrikanischen Ostküste. Das Land ist dort Spitzenreiter vor Tansania und Madagaskar.

Über die quantitative Bewertung der vier zuvor genannten Teilbereiche hinaus wirft die Untersuchung einen ausführlichen Blick auf fünf afrikanische Länder: Südafrika, Ghana und Ägypten gelten als Hoffnungsträger, Kenia, das volkswirtschaftlich leistungsfähigste Land Ostafrikas, als Land der zweiten Liga sowie Nigeria als bevölkerungsreichstes Land im Mittelfeld.

Die drei Hoffnungsträger bieten ein positives Bild: Sie haben in den vergangenen Jahren beeindruckende Wachstumsraten erzielt, die Lebensbedingungen sind für afrikanische Verhältnisse gut, die politische Lage ist stabil. Hinsichtlich ihrer Bevölkerungsstruktur verfügen alle drei über beste Voraussetzungen für eine demografische Dividende. Doch steht jedes Land vor spezifischen Herausforderungen: In Ghana behindert die schlechte Infrastruktur eine wirtschaftliche Entwicklung. Südafrika verzeichnet eine der weltweit höchsten HIV-Infektionsraten und in Ägypten sind große Teile der jungen Akademiker arbeitslos.

Im weniger entwickelten Kenia wiederum wächst die Bevölkerung kontinuierlich weiter. Ein teures Unterfangen, denn die Heranwachsenden brauchen Lebensmittel – und die sind schon heute knapp. Auch ist eine Versorgung mit Schulen und medizinischen Diensten notwendig.

In Nigeria hängt der wirtschaftliche Erfolg überproportional am Erdöl. Von dessen Verkauf profitieren jedoch nur wenige, während der Großteil der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig und ein Viertel offiziell arbeitslos ist. Aufgrund des Bevölkerungswachstums dürften sich die Konfliktlagen hier noch verschärfen.
 
Die Studie „Fünf Löwen auf dem Sprung? Wirtschaftliche und demografische Potenziale der aufstrebenden Länder Afrikas" wurde vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung im Auftrag des GfK Vereins erstellt. Hintergrund dieser Studie ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG), des GfK Vereins und der GfK SE, das darauf abzielt, Marktforschung auf internationalem Niveau in Ghana, Kenia, Nigeria und Südafrika zu etablieren.
Nähere Informationen zum GfK-Verein finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Zum Eintrag zur GfK-Gruppe gelangen Sie hier: Firmenprofil >>
Quelle: GfK-Verein

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