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Vorsätze für 2003: Gesünderes Essen, mehr Sport und Konsumverzicht

Wie schon im Vorjahr haben die Deutschen auch für 2003 wieder gute Vorsätze: Gesundheit steht dabei nach wie vor an erster Stelle. Jeder zweite Deutsche möchte sich im nächsten Jahr gesünder ernähren und mehr Sport treiben. An dritter Stelle folgt mit 45 Prozent wie im letzten Jahr das Sparen. Vier von zehn Deutschen nehmen sich vor, häufiger kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. 36 Prozent planen eine Diät oder wollen abnehmen, ein Drittel will sich im Beruf stärker engagieren. Eine vergleichsweise geringe Rolle spielt bei den Vorsätzen der Verzicht auf Alkohol und Nikotin. Nur jeder Sechste will seltener Alkohol trinken oder aber das Rauchen aufgeben.
 
An der Bedeutung der abgefragten Vorsätze hat sich im Vergleich zum letzten Jahreswechsel kaum etwas verändert. Auffallend ist allein, dass sich die Deutschen in Sachen Ernährung insgesamt weniger vornehmen. Insbesondere die Zahl derer, die abnehmen möchte, ist deutlich von 41 auf 36 Prozent gesunken.
 
Unverändert sichtbar sind bei den Vorsätzen die Unterschiede zwischen den Generationen: Verstärkt auf das eigene Gewicht zu achten, ist vor allem für die älteren Deutschen ein Thema. Auch nehmen insbesondere sie sich für das neue Jahr vor, öfter kulturelle Angebote wahrzunehmen. An oberster Stelle steht aber auch bei ihnen die gesunde Ernährung. Die Jüngeren haben eine hiervon abweichende Prioritätensetzung. Abgesehen vom beruflichen Engagement wird ihre Liste guter Vorsätze von verstärkten sportlichen Aktivitäten und einer größeren Selbstkontrolle bei den Geldausgaben angeleitet.
 
Anders als vor einem Jahr fällt diesmal die Rangfolge der abgefragten Vorsätze in den alten und den neuen Bundesländern weitgehend gleich aus: Für Ost- wie für Westdeutsche stehen 2003 eine gesunde Ernährung, sportliche Aktivitäten und das Sparen ganz weit oben. Ungeachtet dieses identischen Musters spielen gute Vorsätze bei den Ostdeutschen weiterhin eine größere Rolle als bei den Westdeutschen. Besonders deutlich wird dies in Fragen der Ernährung, dem Besuch kultureller Veranstaltungen, beim beruflichen Engagement und nicht zuletzt bei den Geldausgaben. Hier gehen die Ostdeutschen wesentlich häufiger mit selbst gesetzten Zielen ins neue Jahr als die Bürger in den alten Bundesländern.
 
Quelle: NFO Infratest; martin.koegel@nfoeurope.com

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