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Vorsicht zählt mehr als Aussicht auf gute Rendite!

Private Anleger in Europa und den USA bevorzugen mehrheitlich risikoarme Anlageformen.
 
Sie nehmen dafür in Kauf, dass sich ihr Gespartes nur mäßig vermehrt. Rund die Hälfte der Westeuropäer besitzt kurzfristige Spareinlagen, gut jeder Dritte hat Geld in eine Lebens- oder Rentenversicherung und zwei von zehn haben in Aktien oder aktienbasierte Fonds investiert. Das zeigt die aktuelle Studie des Investmentbarometers, die GfK Custom Research Worldwide im Auftrag des Wall Street Journal Europe im Oktober 2005 durchgeführt hat.
 
Das Anlageverhalten von Privatleuten hat sich im Vergleich zur letzten Erhebung im Frühjahr dieses Jahres kaum verändert. Nach wie vor werden risikoarme gegenüber risikoreichen Anlageformen bevorzugt. Rund die Hälfte der westeuropäischen Anleger parken das Geld, das sie nicht ausgeben, derzeit in Sparanlagen. 38 Prozent investieren in Lebensversicherungen und Pensionskassen. Lediglich 20 Prozent von ihnen geben an, Aktien oder aktienbasierte Papiere zu besitzen.
 
Auch in den USA zeigen sich die Sparer vorsichtiger: Über die Hälfte der amerikanischen Privatanleger geben an, in Lebens- oder Rentenversicherungen zu investieren. Damit ist diese Form des Sparens seit der ersten Erhebungswelle des Investmentbarometers im Herbst 2002 erstmals beliebter als Aktien und aktienbasierte Fonds. Zu dieser Anlageform bekennen sich 43 Prozent. 40 Prozent der US-Amerikaner setzen auf Spareinlagen. Diskrepanz zwischen tatsächlichem und gewünschtem Anlageverhalten.
 
Auf die Frage, in welche Anlageformen sie investieren würden, wenn sie heute 50.000 Euro (25.000 Euro in den zentral- und osteuropäischen Ländern) zur Verfügung hätten, zeigt sich, dass die Sparer gar nicht so vorsichtig wären, wenn sie das Geld zur Verfügung hätten. Bei den Westeuropäern würden Spareinlagen, Lebensversicherungen und Rentenfonds etwas an Bedeutung verlieren. In Anleihen, Fonds und Aktien würde der Westeuropäer dagegen vermehrt investieren. 41 Prozent würden ihr Geld für Spareinlagen nutzen, tatsächlich tun sie es zu 53 Prozent. 34 Prozent nennen Lebensversicherungen oder Pensionsfonds, faktisch tun sie dies zu 38 Prozent. 25 Prozent bevorzugen Aktien oder aktienbasierte Fonds, tatsächlich besitzen nur 20 Prozent solche Wertpapiere, 17 Prozent würden in Anleihen investieren, faktisch hatten nur 8 Prozent diese Anlageform genutzt. Die Diskrepanz zwischen faktischem Investitionsverhalten und Investitionspräferenz ist bei den Zentral- und Osteuropäern besonders groß. Gibt beispielsweise heute jeder vierte Osteuropäer an, Geld in Spareinlagen geparkt zu haben, so würden das über die Hälfte tun, wenn sie 25.000 Euro zur Verfügung hätten. Auch würden genauso viele in Aktien oder aktienbasierte Fonds investieren. Sogar mehr als drei von vier würden mittels einer Lebensversicherung oder eines Pensionsfonds vorsorgen. Aktuell nutzt aber nur jeder Fünfte diese Anlageform.
 
In den USA zeigt sich ein etwas anderes Bild: 56 Prozent der amerikanischen Sparer würden, wenn sie 50.000 US-Dollar zur Verfügung hätten, wieder mehr in Aktien und aktienbasierte Papiere investieren. Aktuell rangieren die Börsenpapiere mit 43 Prozent hinter den Lebens- und Rentenversicherungen lediglich auf dem zweiten Platz, dicht gefolgt von den Spareinlagen mit 40 Prozent. Nicht alle investieren ihr Geld in gängige Anlageformen Ein Teil der Befragten investiert überhaupt nicht in die gebräuchlichsten Anlageformen Aktien, aktienbasierte Fonds und Fonds, Anleihen, Spareinlagen oder Lebens- und Rentenversicherungen. In den USA gilt das lediglich für 6 Prozent der Befragten. In Westeuropa beläuft sich dieser Anteil auf 10 Prozent. In der Schweiz trifft dies sogar auf jeden vierten Befragten zu. In Zentral- und Osteuropa geben 8 Prozent der Befragten an, nicht in diese Arten der Anlage zu investieren. Überdurchschnittlich hoch ist hier der Anteil in der Tschechischen Republik, wo knapp ein Viertel keine dieser populären Anlagemöglichkeiten wählt.
 
Quelle: GfK; www.gfk.de

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