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WM steht auch bei Frauen hoch im Kurs

67 Prozent der Frauen in Deutschland sind an der Fußball-Weltmeisterschaft interessiert. Mehr als die Hälfte hat sogar unabhängig von der WM Interesse am Fußball. Damit ist dem beliebten Vorurteil, dass Fußball reine Männersache sei, jede Grundlage entzogen. Die Faszination des runden Leders auf Frauen ist auch nicht auf die Attraktivität der Spieler zurückzuführen. Für lediglich sieben Prozent ist das Aussehen der Kicker ein Grund, sich Spiele anzuschauen. Ähnlich verhält es sich mit dem Interesse für das Privatleben der WM-Spieler: Nur acht Prozent der Frauen springen darauf an. Also, kein David-Beckham-Phänomen in Deutschland. Trotzdem, Michael Ballack ist der attraktivste deutsche Fußball-Nationalspieler. Bei der Frage, welcher Spieler den größten Sexappeal aufweist, lag der Mannschaftskapitän der deutschen Elf mit 36 Prozent ganz klar vor Lukas Podolski, Jens Lehmann und Patrick Owomoyela.
 
Erwartungsgemäß spielt die deutsche Nationalmannschaft bei der WM die wichtigste Rolle. 32 Prozent der Frauen wollen sich die Spiele der DFB-Auswahl nicht entgehen lassen. Die Fußball- und WM-Bewegten gaben jedoch an, auch viele andere Spiele verfolgen zu wollen. Mit fast 80 Prozent wird sich die große Mehrheit die Spiele voraussichtlich im Fernsehen anschauen - entweder zu Hause, bei Freunden und Bekannten. 16 Prozent der Frauen planen aber auch, sich zumindest einige Spiele live auf einer Großbildleinwand anzusehen. Lediglich zwei Prozent besitzen eine oder mehrere Eintrittskarten für ein Spiel und nehmen am Geschehen live im Stadion teil. 19 Prozent würden dies zwar auch gern tun, haben aber keine Tickets bekommen.
 
Klare Mehrheiten herrschen bei der Vergabe der Favoritenrolle. 43 Prozent der deutschen Frauen glauben, dass Brasilien sich den Titel holen werde. Bei den jungen Frauen (bis 29 Jahre) gibt jede zweite der brasilianischen Mannschaft die größten Chancen auf den WM-Sieg. Dass es die deutsche Nationalmannschaft bis ins Viertelfinale schafft, dann aber ausscheidet - damit rechnet ein Viertel. Skeptischer urteilt die jüngste Altersgruppe. Hier sind 31 Prozent der Meinung, das Aus für die deutsche Elf komme bereits im Achtelfinale. Auch die besonders an Fußball und der WM interessierten Frauen sind nicht zuversichtlicher. Die Mehrheit schätzt, dass das Turnier für die deutsche Nationalmannschaft im Viertelfinale zu Ende ist. Allerdings trauen 24 Prozent der fußballbegeisterten Damen dem Team durchaus den Einzug ins Halbfinale zu. Auch unverdrossene Optimistinnen wurden ermittelt: Jede achte Frau sieht Deutschland als Sieger - noch vor Italien (sechs Prozent) und Frankreich (zwei Prozent). Von denjenigen, die sich (sehr)stark für die Weltmeisterschaft interessieren, hält es jede sechste Frau für möglich, dass die deutsche Nationalmannschaft sich den Titel erkämpfen wird.
 
Für 37 Prozent aller deutschen Frauen und 61 Prozent der am Fußball besonders Interessierten ist die Fußball Weltmeisterschaft das sportliche und gesellschaftliche Highlight des Jahres. 38 Prozent der Frauen fühlen sich hingegen von dem WM-Rummel genervt und sieben Prozent würden für die Dauer des Trubels gern das Land verlassen. Insgesamt zwölf Prozent der Frauen gaben an, während des vierwöchigen Sportereignisses ihr Leben ganz auf die Spiele auszurichten. Fast die Hälfte des weiblichen Geschlechts jedoch ist nicht bereit, den Alltag völlig umzukrempeln. Geplant werde so wie immer. 38 Prozent werden, sofern die Zeit es zulässt, dann die Spiele verfolgen.
 
Die WM 2006 kann eine Beziehung weder retten noch kaputtmachen. 65 Prozent der Frauen sind zwar davon überzeugt, dass das gemeinsame Anschauen von WM-Spielen der Lebensgemeinschaft keine neuen Impulse gebe, 76 Prozent der liierten Frauen sagten jedoch auch, dass die Partnerschaft zum Freund oder Lebensgefährten unter dem Fußball nicht leide. Mehr als die Hälfte der Frauen macht es zudem nicht vom Lebensgefährten abhängig, sich Matches anzuschauen oder nicht. 28 Prozent glauben allerdings, dass sie von sich aus keine Spiele verfolgen würden, wenn der Partner dies nicht täte.
Quelle: Postbank; www.postbank.de

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