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Wachsende Kritik am politischen Einfluß der Gewerkschaft

Die Bevölkerung hat den Eindruck,daß der Einfluß der Gewerkschaften auf die Regierungspolitik in den letzten Jahren immer größer wird. In der jüngsten Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach bezeichneten 58 Prozent der Befragten ihren Einfluß als "sehr groß" oder "groß". Noch vor wenigen Jahren, 1999, glaubten nur 31 Prozent der Bevölkerung, daß die Gewerkschaften politisch eine große Rolle spielen. Damals schätzte mehr als jeder zweite (56 Prozent) ihren Einfluß auf die Regierungspolitik als eher gering ein.
 
1999, als die Bundesregierung gerade erst ein Jahr im Amt war, hatten viele (49 Prozent) das Gefühl, die Gewerkschaften müßten politisch eine größere Rolle spielen. Mittlerweile jedoch überwiegt das Gefühl, daß der Einfluß der Gewerkschaften auf die Regierungspolitik zu groß geworden ist. 42 Prozent wünschen sich heute, daß die Gewerkschaften weniger Einfluß hätten. Nur 28 Prozent fänden es gut, wenn ihre Macht noch weiter wachsen würde. Besonders erstaunlich an den Ergebnissen der Umfrage ist, daß sogar mehr als jedes dritte Gewerkschaftsmitglied (34 Prozent) den Eindruck hat, daß die politische Macht der Gewerkschaften inzwischen zu groß ist.
 
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach; epiel@ifd-allensbach.de

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