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Wachstum schwächt sich ab

© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Die aktuelle Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) sieht 2012 für das reale Bruttoinlandsprodukt nur noch ein Wachstum von 1,25% - 2011 werden es noch 3% sein.


Maßgeblich dafür sind die neuerlichen Turbulenzen an den Finanzmärkten als Folge der Staatsschuldenkrisen in Europa und den USA. In eine Rezession dürften aber weder Deutschland noch die globale Konjunktur abgleiten. Dafür sorgen weiter die aufstrebenden Schwellenländer wie China, die kräftig in Deutschland und der Welt einkaufen.
 
Der deutsche Außenhandel wird dennoch einen Dämpfer erleiden und 2012 um 3% wachsen, nachdem er in diesem Jahr noch um rund 8% zulegt. Die Importe, die im laufenden Jahr gut 7,5% Wachstum verzeichnen, werden 2012 um gut 3% steigen.
 
Der private Konsum bleibt - trotz Teuerung und höherer Sparneigung der Verbraucher - ein wichtiger Wachstumstreiber. Die Investitionen werden u.a. als Folge der auslaufenden Konjunkturprogramme nach 9% in diesem Jahr 2012 nur noch um rund 3% zulegen.
 
Die Zahl der Erwerbstätigen steigt auf mehr als 41 Millionen. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt auf jahresdurchschnittlich rund 2,8 Millionen. Die aus der zusätzlichen Beschäftigung resultierenden höheren Steuereinnahmen befördern den Abbau der Neuverschuldung, sodass der staatliche Etat 2012 nahezu ausgeglichen sein dürfte.
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