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Wachstum von Online Brokerage in Deutschland ungebremst

Innerhalb von nur einem Jahr hat sich die Zahl der Online-Investoren in Deutschland verdoppelt. Waren es im September 1999 noch 800.000, so sind es mittlerweile etwa 1,6 Millionen Bundesbürger, die ihre Wertpapiergeschäfte online abwickeln. Ein Ende dieses Wachstums ist noch nicht absehbar. So gibt es immerhin weitere mehr als 3 Millionen Bundesbürger, die Wertpapiere besitzen und das Internet regelmäßig nutzen. Für viele dieser "Off-line-Investoren" ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie das Medium Online für den Kauf oder Verkauf ihrer Wertpapiere entdecken: Fast jeder Fünfte ist sich sicher, innerhalb des nächsten Jahres selbst auch online zu handeln.
 
Trotz eines boomenden Marktes ist jedoch Vorsicht geboten: Der Online-Investor von heute zeigt sich längst nicht mehr so zufrieden wie noch vor einem Jahr. 1999 mussten die Anbieter lediglich bei jedem neunten Kunden starke Zweifel an dessen Loyalität bzw. Bindungsbereitschaft haben. Im Jahr 2000 sind diese Zweifel bereits bei jedem sechsten Kunden berechtigt. Mit zunehmender Erfahrung und durch die Angebote neuer Wettbewerber wachsen offensichtlich auch die Ansprüche.
 
Die heutigen Anbieter seien dabei gut beraten, sehr genau die Bedürfnisstrukturen der heutigen Online-Investoren zu studieren, bevor sie konkrete Maßnahmen zur Modifizierung und Verbesserung des eigenen Online Brokerage-Angebotes in Angriff nehmen. So legt der Online-Investor von heute zum Beispiel tatsächlich noch keinen allzu großen Wert auf die Möglichkeit, Wertpapierkäufe und -verkäufe auch mobil, also per WAP-fähigem Endgerät tätigen zu können. Trotz einer in dieser Zielgruppe besonders stark ausgeprägten "Offenheit gegenüber technischen Innovationen" sind über zwei Drittel noch gar nicht im Besitz eines solchen Endgerätes, vier von fünf "Nicht-Besitzern" haben auch gar nicht vor, sich solch ein Endgerät - zumindest eines der ersten WAP-Generation - anzuschaffen. Die Quote der Mobil-Investoren in der Gruppe der Online-Investoren liegt aktuell noch nicht einmal bei einem Prozent.
Quelle: NFO Infratest Burke; martin.koegel@hqde.infrabrk.com

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