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Wasser marsch: Die Deutschen und ihr Badezimmer

Haus und Wohnung besitzen für viele Deutsche einen hohen Stellenwert. 47 Prozent aller Bürger würden, hätten sie ungeplant 10.000 Euro zu Verfügung, dieses Geld in ihr Haus oder ihre Wohnung investieren. Das Bad ist hier für sie allerdings nur von mittlerer Wichtigkeit. Lediglich 17,2 Prozent würden die finanziellen Mittel verwenden, um ihr Badezimmer zu verschönern. Dabei sind die deutschen Badezimmer vergleichsweise gut ausgestattet. Lediglich zehn Prozent der Haushalte sind mit ihrem Bad unzufrieden. Der Kern ihrer Unzufriedenheit liegt meist in der mangelhaften Grundausstattung des Badezimmers. Sie würden in erster Linie Wandfliesen, Waschbecken, Armaturen und Badmöbel erneuern. Bei diesen Renovierungsmaßnahmen sind sie in der Regel weniger markenorientiert und begnügen sich mit preisgünstigen Produkten. Neun von zehn Deutschen hingegen sind mit ihrem Badezimmer zufrieden. Besonders bei größeren Haushalten mittlerer Altersgruppen, die über Wohneigentum verfügen und finanziell gut gestellt sind, besitzt das Badezimmer einen hohen Stellenwert. Diese Gruppe ist auch häufiger bereit, Geld für Verschönerungen auszugeben. Für sie sind innovative Produkte wie beispielsweise Whirlpool oder Duschpaneel - ein spezielles Duschelement mit Massagedüsen - mit denen sie eine meist schon gute Ausstattung ergänzen oder aufwerten möchten, besonders attraktiv.
 
Die meisten deutschen Bürger haben ihr Badezimmer eher funktional und zweckmäßig eingerichtet. Dies steht im Widerspruch zu den eher emotional geprägten Einstellungen. Das Bad hat nicht nur praktischen Nutzwert sondern man will sich auch in ästhetischer Umgebung wohlfühlen und entspannen. Ebenso spielt die Anerkennung durch Dritte eine nicht unerhebliche Rolle: 45 Prozent der Deutschen schätzen es, wenn anderen ihr Badezimmer gefällt. Besonders junge Verbraucher äußern hinsichtlich Ambiente und schöner Einrichtung mehr und auch speziellere Ansprüche.
 
Duschen gehört insbesondere in der wärmeren Jahreszeit zu den täglichen Aktivitäten, wobei Junge deutlich häufiger duschen als Ältere. Man duscht in erster Linie, um sich zu reinigen, vor allem nach körperlicher Betätigung und Sport. Im Schnitt steht man etwa fünf Minuten unter der Dusche. Entsprechend sehen die meisten im Duschen weniger Genuss und Entspannung, sondern sie wollen sich vielmehr anregen und aktivieren. Baden ist dagegen eher emotionales Erlebnis und dient nicht nur der Körperreinigung. Drei Viertel aller Bundesbürger legen sich in die Badewanne, um sich zu entspannen und zu verwöhnen. Beliebt ist das Baden vor allem in der kälteren Jahreszeit: Nahezu jeder zweite Befragte nimmt dann mindestens einmal in der Woche und bis zu einer halben Stunde ein Bad. Obwohl Baden für viele Deutsche einen hohen emotionalen Wert hat, bevorzugen die meisten die Dusche: vier von fünf duschen lieber als zu baden.
Quelle: GfK Marktforschung Public Affairs and Communications ; www.gfk.de

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