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Weihnachten - Sparschwein unterm Baum

Die ersten Adventswochenenden haben beim Einzelhandel Hoffnungen auf ein positives Weihnachtsgeschäft geweckt, die große Konsumwende dürfte jedoch auch in diesem Jahr ausbleiben. So orientiert sich das Gros der Deutschen bei den geplanten Weihnachtseinkäufen an den Ausgaben des Vorjahres: Wie schon 2003 will jeder Zweite in etwa genauso viel Geld ausgeben wie zum letzten Weihnachtsfest. Nur 5 Prozent nehmen sich von vornherein vor, mehr Geld an den Kassen zu lassen. Ähnlich wie vor einem Jahr planen dagegen 40 Prozent, unter dem Strich sogar weniger auszugeben als im letzten Dezember. Den Rotstift setzen vor allem die unteren Einkommensschichten an. Jeder zweite Konsument, dem im Monat weniger als 1.500 Euro zur Verfügung stehen, will dieses Jahr bei den Weihnachtseinkäufen den Gürtel enger schnallen. Von denen, deren Haushaltseinkommen mindestens doppelt so hoch ist, wollen sich dagegen nur 30 Prozent einschränken, fast jeder Zehnte von ihnen plant stattdessen, für die diesjährigen Weihnachtseinkäufe tiefer in die Geldbörse zu greifen. Das für die Weihnachtseinkäufe eingeplante Budget endet für 57 Prozent der Deutschen bei 250 Euro: 25 Prozent wollen weniger als 100 Euro ausgeben, 32 Prozent erwarten Ausgaben zwischen 100 und 250 Euro. Ausgaben von mehr als 250 Euro fasst nur noch jeder Dritte ins Auge.
 
Knapp drei Wochen vor Weihnachten haben die meisten Deutschen mehr oder weniger klare Kaufvorstellungen. Nur 20 Prozent - am häufigsten Männer, junge Konsumenten, sowie Menschen mit begrenztem Einkaufsbudget - wissen noch nicht, wofür sie bei den anstehenden Weihnachtseinkäufen ihr Geld ausgeben werden. Wer dagegen bereits konkrete Geschenkideen hat, setzt am ehesten auf Bekleidung (31 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen Spielzeug (22 Prozent), Bücher sowie Geld und Gutscheine (jeweils 12 Prozent). Kleidung erweist sich als Favorit in fast allen Bevölkerungsgruppen. Bei den besser Gebildeten sind allerdings Bücher die weihnachtlichen Einkaufsrenner, bei den jüngeren Konsumenten Kosmetikprodukte.
Quelle: TNS Infratest; www.tns-infratest.de

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