ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Weihnachten: nicht mehr so schön wie früher!

Das Weihnachtsfest ist den Deutschen mittlerweile zu kommerziell und wegen der Weihnachtseinkäufe auch zu anstrengend. Drei von vier Deutschen (78 Prozent) finden, dass Weihnachten zu einem kommerziellen Rummel verkommen ist. Fast jeder Zweite beklagt, dass der jährliche Geschenkeinkauf zu stressig ist.
 
Ein Großteil der Deutschen trauert darüber hinaus dem Weihnachten ihrer Kindertage nach: Jeder zweite Bundesbürger (49 Prozent) empfindet, dass Weihnachten nicht mehr so schön ist, wie es früher einmal war. Dass Weihnachten ein Fest der Familie ist, schadet seinem Ansehen im Übrigen nur wenig. Über zu viele familiäre Verpflichtungen klagen im Zusammenhang mit dem Weihnachtsfest gerade einmal drei von zehn (29 Prozent).
 
Mag Weihnachten für viele mittlerweile zu kommerziell und allzu sehr durch den Konsum belastet sein, die meisten Deutschen wollen die weihnachtlichen Feiertage nicht missen. Nur jeder Zehnte würde den Dezember am liebsten überspringen bzw. ausfallen lassen. Genauso groß ist der Anteil der Deutschen (10 Prozent), die zwar die freien Arbeitstage im Dezember in Anspruch nehmen würden, auf das weihnachtliche Drumherum in jedem Jahr aber auch verzichten könnten. Es überrascht daher nicht, dass sich auch nur eine Minderheit über zu viele Feiertage am Jahresende beschwert. Nur jeder zehnte Deutsche (9 Prozent) erklärt, es gebe davon zu viele im letzten Monat des Jahres.
 
Bei den Planungen für die Weihnachtseinkäufe orientiert sich das Gros der Deutschen an den Ausgaben des Vorjahres. 51 Prozent der Deutschen haben vor, etwa genauso viel Geld auszugeben wie zum letzten Weihnachtsfest. Nur 6 Prozent denken daran, mehr Geld für die Weihnachtseinkäufe aufzuwenden. Ein erheblicher Teil will stattdessen den Gürtel enger schnallen als im vorigen Jahr. Vier von zehn (41 Prozent) stellen sogar in Aussicht, bei den Weihnachtseinkäufen den Rotstift anzusetzen.
 
Die Neigung, bei den Weihnachtseinkäufen zu sparen, bewegt sich damit in der Bundesrepublik weiterhin auf einem hohen Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr ist allerdings die Zahl der Deutschen, die weniger ausgeben wollen als zum letzten Weihnachtsfest, leicht – von 46 auf 41 Prozent - zurückgegangen.
 
In Deutschland glaubt nur jeder Fünfte (20 Prozent), sich innerhalb eines Kostenrahmens von 100 Euro bewegen zu können. 36 Prozent der Deutschen wollen zwischen 100 und 250 Euro ausgeben, weitere 27 Prozent taxieren ihre Geschenkeinkäufe auf 250 bis 500 Euro. Ausgaben von mehr als 500 Euro stellen 13 Prozent in Aussicht.
 
Bei den Deutschen dürften vor allem Kleidung (27 Prozent), Spielzeug (20 Prozent) und Bücher (17 Prozent) die Renner unter dem Weihnachtsbaum werden. 12 Prozent wollen zu Weihnachten Geld bzw. Gutscheine verschenken, gut jeder Elfte denkt bei den Geschenken an Produkte aus der Unterhaltungselektronik (9 Prozent) bzw. an Parfüm oder Kosmetik (8 Prozent). Bei den Geschenken haben die Meisten bereits mehr oder minder eindeutige Vorstellungen. Nur 14 Prozent wissen auf die Frage, wofür sie vor allem Geld bei den anstehenden Weihnachtseinkäufen ausgeben werden, keine Antwort.
 
Die Untersuchung wurde auch in den Niederlanden durchgeführt und zeigt dort recht ähnliche Ergebnisse. Allerdings ist das Geschenkebudget bei den Deutschen höher.
 
Quelle: NFO Infratest; martin.koegel@nfoeurope.com

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email