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Weniger schnell per "Du"

29 Prozent der Deutschen duzen neue Bekanntschaften bereits nach relativ kurzer Zeit. Der Trend der schnellen Vertraulichkeit in der Anrede hat sich damit innerhalb des letzten Jahrzehnts gewendet. Die Zahl derer, die sich mit dem "Du" im allgemeinen viel Zeit lassen ist allerdings seit 1993 mit 28 Prozent konstant. In den meisten Fällen wird heute spontan nach Situation oder Gesprächspartner über die Anrede entschieden. Diese Herangehensweise hat mit 43 Prozent gegenüber 1993 (33 Prozent) deutlich zugenommen.
 
Die Gruppe der 16-29-jährigen tut sich nach wie vor gegenüber den Älteren allgemein leichter mit einem lockeren "Du", ist aber im Gegensatz zu früher mit 48 Prozent eher förmlich geworden (59 Prozent 1993). Dagegen hat die Förmlichkeit der Elterngeneration im Vergleich zur entsprechenden Altersgruppe vor 10 Jahren abgenommen.
 
Über die Form der Anrede ist heute wieder die gesellschaftliche Schicht zu erkennen. Jeder zweite Arbeiter, Angestellte oder Beamte duzt seinen Kollegen, die Leitenden der Wirtschaft und Verwaltung zeigen mit 39 Prozent mehr Zurückhaltung.
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach; www.ifd-allensbach.de

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