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Werbung wächst doppelt so schnell wie Rest der Wirtschaft

Die Werbebranche kann mit einem Umsatzwachstum von mindestens sechs Prozent rechnen, weil die deutsche Wirtschaft ihre Werbeanstrengungen verstärkt wie nie zuvor. So beendete die werbungtreibende Wirtschaft das erste Halbjahr 2000 mit einem Rekordwachstum von 13,2 Prozent auf nun 17,5 Milliarden Mark Umsatz allein in den klassischen Media-Investitionen. Seit Ende der neunziger Jahre entwickelte sich das Wachstum der Werbung - mit Ausnahme von 1993 - immer stärker als das Bruttoinlandsprodukt. Werbung ist mehr denn je Motor der Wirtschaft. Die GWA-Agenturen verweisen zu Recht auf ihren unverzichtbaren Beitrag im Wertschöpfungsprozess der Industrie.
 
Nach den USA (112,4 Milliarden Dollar in 1998) und Japan (29,9 Milliarden Dollar) gehört Deutschland zu den werbestärksten Ländern der Welt - mit Wachstumsraten, die nur von der Werbewirtschaft in Schwellenländern überschritten werden. In Europa führt Deutschland deutlich vor Großbritannien und Frankreich: Rund 24 Prozent aller europäischen Werbeinvestitionen werden in Deutschland getätigt.
 
Insgesamt werden im Jahr 2000 über 63 Milliarden Mark in Werbung und Marketing investiert werden, erwartet Lothar S. Leonhard, alter und neuer Präsident des Gesamtverbandes Werbeagenturen (GWA), Frankfurt. Damit beträgt der Anteil der Werbeinvestitionen am Brutto-Inlandsprodukt rund 1,6 Prozent - fast jede fünfzigste Mark, die in Deutschland erwirtschaftet wird, kommt aus der Werbung und ihren Agenturen. 360.000 Beschäftigte sind in der Werbewirtschaft tätig.
 
Sorge machen die unveränderten Tendenzen, mit Restriktionen und Verboten der Werbung in die freie Marktwirtschaft einzugreifen. Die aktuelle Diskussion um die Werbung für alkoholische Getränke und die bevorstehenden Auseinandersetzungen um die Werbung, die sich an Kinder richtet, lassen nichts Gutes erwarten.
Quelle: Gesamtverband Werbeagenturen GWA; henning.vieregge@gwa.de

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