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Wie die Rente gesichert werden soll

Über die von der Bundesregierung geplante Rentenreform herrscht in den großen Teilen der Bevölkerung noch Unkenntnis. 67 Prozent der Befragten zwischen 18 und 60 Jahren fühlen sich weniger gut bis schlecht über das Reformpaket informiert. In der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen, die von der Reform besonders stark betroffen ist, sind es sogar 75 Prozent.
 
Zu kompliziert und verwirrend erscheint sie. So glaubt auch nur jeder zweite abhängig Beschäftigte, dass er persönlich von der Rentenreform stark betroffen ist. Weder der Umfang der geplanten Kürzungen des Rentenniveaus noch die vorgesehene Förderung der privaten Vorsorge haben sich ausreichend im Bewusstsein der Betroffenen verankert.
 
Die Pläne sind wie folgt: Ab 2011 soll das Rentenniveau von 67 Prozent nicht unterschritten werden, dabei soll der Beitragssatzes von 22 Prozent zur gesetzlichen Rentenversicherung beibehalten werden. Heute bezieht der Eckrentner 70 Prozent seines durchschnittlichen Nettoeinkommens. Die entstehende Lücke soll durch eine private Altersvorsorge ab 2002 gefüllt werden. Die private Mitfinanzierung der Rente wird maximal gefördert, wenn im ersten Jahr mindestens ein Prozent des Bruttogehaltes in eine private Rentenversicherung, einen Banksparplan oder einen Fondssparplan eingezahlt wird. Bis 2008 soll dieser Richtwert von einem Prozent auf vier Prozent ansteigen. Die Auszahlung darf nicht vor dem 60. Lebensjahr beginnen und muss in einer lebenslangen Leibrente oder einem Auszahlungsplanes mit anschließender Verrentung erfolgen.
 
Die weitaus größere Lücke zwischen Nettogehalt und Rente mit oder ohne geförderter Privatvorsorge, kann der Beschäftigte bereits heute nur durch weitere Vorsorgemaßnahmen füllen: 66 Prozent der Befragten haben diese bereits aktiv ergriffen.
Quelle: Allianz Lebensversicherungs-AG; info@allianz.de

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