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Wirtschaft und Jobsicherheit sind die größten Sorgen der Deutschen

Einer von vier Konsumenten weltweit nennt die Wirtschaft als die größte Sorge in den nächsten sechs Monaten. Die Sorge um eine gesunde Work-Life-Balance rückt als größte Angst auf Platz 2. Dies zeigt die globale Online Konsumentenbefragung von The Nielsen Company, die zweimal jährlich in 51 Ländern weltweit durchgeführt wird.
 
Während die Wirtschaftslage für die weltweiten Internetbenutzer schon immer eine Hauptsorge darstellte, wäre es nun sehr überraschend, dass sich die Work-Life-Balance zur zweitgrößten Sorge weltweit entwickelte und damit vor Jobsicherheit und Gesundheit liege.
 
In vielen Ländern, zum Teil auch in boomenden, aufstrebenden Märkten in Osteuropa, dem mittleren Osten und Asien, wird die Work-Life-Balance als Hauptsorge in den nächsten sechs Monaten genannt. Volle Terminkalender und fordernde Karrieren hätten dort das Leben vieler junger Menschen in den letzten zwei Dekaden dominiert. Viele würden nun den Preis für die fordernden Lebensstile der Vergangenheit zahlen. Eine ganze Generation von Konsumenten in aufstrebenden Ländern suche nun nach nachhaltigen und gesunden Work-Life-Balances.
 
Größere Sorgen als die Work-Life-Balance bereitet den Deutschen die Wirtschaft: Fast ein Drittel der Befragten (31%) nennt die Wirtschaft als größte oder zweitgrößte Sorge. An zweiter Stelle steht mit 22 Prozent das Thema Jobsicherheit, gefolgt von Gesundheit (21%), die Erziehung und das Wohlergehen der Kinder (18%), Schulden (18%) und das Wohlergehen und Glück der Eltern (16%). Die Work-Life-Balance steht für die Deutschen mit 15 Prozent dagegen nur an siebter Stelle. Im Falle einer Rezession wäre die Arbeitslosigkeit (62%) für die Deutschen die größte Sorge, an zweiter Stelle läge die Inflation (53%). Wie sehr sich die Deutschen mit der wirtschaftlichen Lage beschäftigen, zeigen auch die Ergebnisse der Online-Befragung „Consumer Confidence“: Knapp ein Fünftel (19%) der Deutschen gab an, nach Deckung der Lebenshaltungskosten kein Geld übrig zu haben. Ganze 32 Prozent antworteten, dass sie das Geld brauchen, um Schulden zurückzuzahlen. Weiter unten auf der Sorgenliste der Deutschen stehen Themen wie die Globale Erderwärmung (9%), die Finanzierung der Renten (8%), Kriminalität (5%) sowie Immigration (4%) und der Mangel an Verständnis für andere Kulturen (4%).
 
Die Ängste der Konsumenten unterscheiden sich signifikant in den verschiedenen Regionen der Welt: Während in Nordamerika die Wirtschaft, Schulden, die Finanzierung der Rente und der (Irak-)Krieg die Menschen beschäftigen, geht es den Menschen in Lateinamerika insgesamt eher um Jobsicherheit, Ausbildung und Wohlstand der Kinder und das Thema Kriminalität. Die Menschen im Mittleren Osten und in Afrika sorgen sich vor allem um die politische Stabilität und Terrorismus. Die Europäer machen sich insgesamt die größten Sorgen um die Globale Erderwärmung und Immigration, während für die Asiaten die Work-Life-Balance das Topthema schlechthin ist, gefolgt von Gesundheit und dem Wohlergehen und Glück der Eltern.
 
Quelle: A.C.Nielsen; www.nielsen.com

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