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Wirtschaftlicher Abschwung kommt bei Verbrauchern an

Der durch die Finanzkrise ausgelöste wirtschaftliche Abschwung wird zunehmend auch für die Verbraucher spürbar: 13 Prozent der deutschen Haushalte berichten, dass sich ihre finanzielle Lage in den vergangenen Monaten "stark verschlechtert" hat.
 
12 Prozent (4,7 Millionen) sind den eigenen Angaben zufolge mit ihren Zahlungsverpflichtungen bereits konkret in Rückstand geraten. Weitere 22 Prozent der Haushalte schaffen es nur "in einem ständigen Kampf", ausstehende Rechnungen zu begleichen und ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
 
Rund jeder dritte Haushalt (35 Prozent) hat in starkem Maße den Eindruck, dass es immer schwieriger wird, den bisherigen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. In der Altersgruppe der über 55-Jährigen liegt dieser Anteil bereits bei 41 Prozent, bei den Bundesbürgern mit einem monatlichen Haushalts-Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro sogar nahezu bei der Hälfte (47 Prozent). Lediglich ein Drittel der deutschen Haushalte (37 Prozent) beurteilt ihre aktuelle Finanzsituation der Studie zufolge als "gut" oder besser, jeder vierte (24 Prozent) hingegen ausdrücklich als "schlecht" ("mittelmäßig": 40 Prozent).
 
Dies zeigt die aktuelle Ausgabe des vierteljährlichen "Schulden-Monitor" von YouGovPsychonomics AG. 1.200 bundesdeutsche Haushalte wurden im Februar repräsentativ zu ihrer aktuellen Finanzsituation befragt.
Quelle: YouGovPsychonomics; www.psychonomics.de

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