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Editor's Pick


Worte mit Minustemperatur: Islamismus, Kernenergie, Osterweiterung, Streiks

Im Gefühlswert von Begriffen enthüllen sich die Denkmuster der Gesellschaft. Welche Schlüsselworte des Alltags empfinden unsere Nachbarn in Österreich als sympathisch und welche nicht ? Wie schon im Dezember 2001, nehmen die Begriffe "Sicherheit", "Heimat", "Ordnung" und "Stabilität" weiterhin die obersten Sympathieränge ein. Als ganz besonders wohlklingend gelten darüber hinaus die Vokabeln "Neutralität", "Arbeit", "Selbständigkeit", "Sparen" und "Wissenschaft", aber auch "Gleichheit", "Wettbewerb", "Christlich", "Leistungsstreben" und "Internet". Nur mehr recht knapp ist der Überhang der konsonanten Empfindungen gegenüber den Mißklängen bei den Begriffen "Werbung", "Gewerkschaft" und "Sozialismus"
 
. Auf eine bereits sehr deutliche Ablehnung stoßen die Worte "Gewinnstreben", "Reformmaßnahmen", "Freiheitlich" und "Multikulturell", außerdem "Europäische Union", "Politik", "Globalisierung" und "Konsumverzicht". Extreme Unlustgefühle verbinden sich mit den Vokabeln "Genforschung", "American way of life", "Ausländer", "Kapitalismus" und "Streikmaßnahmen". Die allerstärkste Abwehr bezieht die Bevölkerung jedoch gegen "Osterweiterung", "Kernenergie" und "Islamismus". Kennzeichnend für die Situation in Österreich ist ein Nebeneinander von gegensätzlichen Empfindungen: Zum einen besteht in der Bevölkerung ein klarer Sympathieüberhang für marktwirtschaftliche Schlüsselbegriffe wie "Selbständigkeit" (75:17 Prozent), "Wettbewerb" (59:30 Prozent) und "Leistungsstreben" (56:33 Prozent), zum anderen stoßen jedoch bestimmte wirtschaftsliberale Elemente auf einen bisweilen sehr schroffen mentalen Widerstand. Abgelehnt werden insbesondere die Begriffe "Kapitalismus" (18:69 Prozent), "Firmenfusion" (25:61 Prozent) und "Globalisierung" (27:59 Prozent)
 
Quelle: Imas International; www.imas.at

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