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Wunschzettel wird vermehrt online eingekauft

© toedti2000 / PIXELIO 

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In den Wochen vor Weihnachten erwirtschaftet der Einzelhandel in der Regel bis zu 25% seines Jahresumsatzes. Das Weihnachtsgeschäft 2010 ist in Europa daher ausschlaggebend für die Branche, die ihre wirtschaftliche Lage im Jahr 2011 entscheidend verbessern will. Doch trotz erster positiver Anzeichen zu Anfang des Jahres haben sich die Wachstumsaussichten für die meisten Länder seit Juni 2010 verschlechtert. Das Wachstum schwächt sich ab, die Inflation steigt, das Vertrauen der Verbraucher sinkt und die Konsumenten sind mit ihren Ausgaben zurückhaltend.
 
Der Einzelhandelsumsatz in Europa wird im Weihnachtsgeschäft 2010 im Vergleich zum Vorjahr um voraussichtlich 2,4 Milliarden Euro (0,8%) steigen. Während die Umsätze im klassischen Einzelhandel rückläufig sind, wird der Internet-Umsatz laut Prognose um 25% zulegen. Dabei wird sich das Weihnachtsgeschäft in Deutschland mit einem Wachstum von 1,9 % überdurchschnittlich gut entwickeln.

Insgesamt wird der zu erwartende Umsatz für das Weihnachtsgeschäft 2010 in Europa auf 313 Milliarden Euro geschätzt. Davon entfallen 32 Milliarden Euro oder 10,3% auf den Online-Handel. In Deutschland wird der Umsatz im Weihnachtsgeschäft 64,5 Milliarden Euro erreichen. Über 8 Milliarden Euro (12,7%) werden davon online erzielt. Von jedem ausgegebenen Euro werden also 13 Cent online erwirtschaftet - im Vergleich zu 10 Cent im Jahre 2008.
 
Die Prognosen gehen von einem Rückgang des europäischen Offline-Weihnachtsgeschäfts um 1,4% aus, von 284,9 Milliarden Euro im Vorjahr auf 280,9 Milliarden Euro 2010. Dies bedeutet eine Umsatzeinbuße von 4,1 Milliarden Euro. In Deutschland bleibt der Offline-Handel auf einem ähnlichem Niveau wie 2009.
 
Das Online-Weihnachtsgeschäft in Europa wird im Vergleich zu 2008 um voraussichtlich 51,4% oder 10,9 Milliarden Euro steigen. Gegenüber dem Vorjahr beläuft sich das Wachstum auf 25,1% (6,4 Milliarden Euro). In Deutschland werden die Online-Ausgaben um 17,3% oder 1,2 Milliarden Euro gegenüber 2009 steigen.
 
Auf Deutschland entfallen voraussichtlich 21% (64,5 Milliarden Euro) des gesamten Weihnachts-Umsatzes in Europa. Damit liegt Deutschland auf Rang 2 hinter Großbritannien (77,2 Milliarden Euro) und vor Frankreich (62,5 Milliarden Euro)
 
Der Report „Christmas 2010: European Assessment“ wurde im Auftrag von Kelkoo vom Centre for Retail Research, Nottingham im September 2010 erstellt. Der Bericht befasst sich mit der Bedeutung der Vorweihnachtszeit für die europäischen Einzelhändler und bietet Umsatzprognosen und liefert Daten von nationalen statistischen Behörden, unabhängigen Forschungseinrichtungen einschließlich Euromonitor und Mintel und einen Überblick über einen Querschnitt von 50 großen Einzelhändlern. „Weihnachten“ ist als die Frist von sechs Wochen von Mitte November bis Ende des Jahres festgelegt.
Quelle: Kelkoo

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