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Zahlungsmoral von Unternehmen oft mangelhaft

Die Zahlungsmoral europäischer Unternehmen im In- und Ausland ist alles andere als zufriedenstellend. Insbesondere das Zahlungsverhalten italienischer Firmen lässt aus Sicht ausländischer Geschäftspartner deutlich zu wünschen übrig: Rund ein Viertel der Geschäftbeziehungen (26%) wird diesbezüglich ausdrücklich als "schlecht" beurteilt. Die unzuverlässigsten Schuldner sitzen neben Italien in Großbritannien, Spanien und Frankreich. Im direkten Vergleich wird - trotz landläufig oft gegenteiliger Meinung - die Zahlungsmoral osteuropäischer Firmen im Durchschnitt deutlich besser eingeschätzt. Deutsche Firmen werden in punkto Zahlungsmoral vom europäischen Ausland in der Regel gelobt.
 
Die Zahlungsmoral deutscher Firmen wird vom europäischen Ausland positiv (82%) und nur sehr selten ausdrücklich negativ (4%) beurteilt. Noch etwas besser schneiden hier nur die Schweiz und Österreich ab. Allerdings wird die Zahlungsmoral der deutschen Unternehmen im Inland deutlich weniger positiv als im Ausland betrachtet: Drei von fünf inländischen Geschäftspartnern (58%) schätzen das Zahlungsverhalten bestenfalls als "mittelmäßig" ein.
 
Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen können Außenstände - im In- und Ausland - zum existenziellen Problem werden. Vier von fünf befragten deutschen Unternehmen (79%) schützen sich daher bereits aktiv vor Forderungsausfällen - lediglich in den Niederlanden ist die Sensibilität für dieses wichtige Thema ähnlich hoch.
 
29 Prozent aller befragten Unternehmen bauen auf den Abschluss einer Kreditversicherung, um sich vor Forderungsausfällen zu schützen. 19 Prozent setzen auf Vorkasse bzw. Barzahlung. Internes und externes Inkasso sind weitere genutzte Instrumente des Debitorenmanagements. Knapp ein Drittel der befragten Unternehmen treffen bisher allerdings noch keinerlei Maßnahmen.
 
Quelle: psychonomics; www.psychonomics.de

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