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Zeitschriften am Point of Sale

Die bevorzugten Einkaufsstätten für Zeitschriften sind Supermärkte ("größere Supermärkte": 39 Prozent, "kleinere Supermärkte": 36 Prozent), gefolgt vom Kiosk mit 27 Prozent. Tankstellen landeten mit 16 Prozent an dritter Stelle, gefolgt von den Verbrauchermärkten mit 14 Prozent. Bahnhofsbuchhandlungen (sieben Prozent), Buchhandel (fünf Prozent), Kaufhaus (drei Prozent) und Drogerie (zwei Prozent) sind hier von eher untergeordneter Bedeutung.
 
67 Prozent der Zeitschriftenkäufer sagen in Bezug auf ihre bevorzugten Zeitschriften-Kauforte, dass der Warenbereich leicht zu finden sei. Das gilt insbesondere für den Zeitschriftenbereich in Tankstellen, die schließlich ein eingeschränktes Warensortiment anbieten. 53 Prozent begrüßen eine übersichtliche Anordnung der Zeitschriften am Kaufort und wünschen dies vor allem in größeren Supermärkten, an Tankstellen und im Bahnhofsbuch- bzw. -pressehandel. Lediglich 33 Prozent der Käufer stellen allerdings an den besuchten Kauforten fest, dass die Zeitschriften auch nach Themengebieten sortiert sind. Hier schneiden die Presseanbieter im Bahnhof deutlich vor den Verbrauchermärkten, Tankstellen und größeren Supermärkten am besten ab. Eine für den Kunden nachvollziehbare, verständliche und auf den ersten Blick erfaßbare Sortierung von Zeitschriften nach Themen ist allerdings ein wichtiges Kriterium, um sich als Käufer einen Überblick über die angebotene Vielfalt der Titel verschaffen zu können. Denn immerhin zwölf Prozent der Käufer kritisieren, die Zeitschriftenabteilung sei "vom Platz eindeutig zu klein, es werden zu viele Titel auf zu engem Raum angeboten".
 
Offensichtlich kann fehlender "Durchblick" am Zeitschriftenregal nicht ausreichend mit anwesendem bzw. mit geschultem Verkaufspersonal ausgeglichen werden, denn gute Fachkenntnis bzw. Beratungskompetenz bescheinigen nur 18 Prozent dem vorhandenen Personal. Der Kiosk ist mit deutlichem Abstand die meistgenannte Verkaufsstelle, an der "das Personal bei Fragen sofort weiterhelfen kann". Deutlich schlechter werden dagegen Supermärkte beurteilt. Acht Prozent der Befragten vermissen explizit "Personal, dass mich beraten könnte, wenn ich eine Frage habe oder etwas suche".
 
Nur 19 Prozent der Käufer fühlen sich im Zeitschriftenbereich des Kaufortes so richtig wohl und können eine "ansprechende Gestaltung" bestätigen. Am ehesten bescheinigen die Befragten noch dem Bahnhofsbuch-/-pressehandel und der Zeitschriftenabteilung in größeren Supermärkten bzw. Verbrauchermärkten eine "angenehme Atmosphäre". Kioske und Tankstellen schneiden dagegen im direkten Vergleich deutlich unterdurchschnittlich ab. Folglich geben über ein Viertel der befragten Zeitschriftenkäufer (27 Prozent) an, dass sie sich "nie länger als nötig" im Zeitschriftenbereich aufhalten. Für eine (noch) attraktivere Gestaltung der Zeitschriftenregale insbesondere in Super- und Verbrauchermärkten und im Kiosk sprechen sich elf Prozent aus.
Quelle: TNS Emnid Medienforschung; www.tns-emnid.com

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