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Editor's Pick


Zeitung nach wie vor unverzichtbares Medium

Gute Nachrichten für Zeitungen: Sie sind nach wie vor ein unverzichtbares Medium im Leben der Deutschen und haben ihre Stärke sowohl im redaktionellen Bereich als auch im Anzeigenmarkt. Redaktionell zeichnet sich die Zeitung vor allem durch ihre hohe lokale und regionale Kompetenz aus. Acht von zehn Bundesbürgern (82 %) halten die Zeitung zur Information über den eigenen Wohnort und die nähere Umgebung für unverzichtbar, weitere 13 Prozent halten sie zumindest für sinnvoll. Mit großem Abstand folgen das Internet (55 % unverzichtbar), der lokale Hörfunk (49 %) sowie kostenlose Anzeigenblätter (39 %).
 
Die hohe lokale und regionale Kompetenz der Zeitung spiegelt sich auch in den Nutzungsgewohnheiten ihrer Leser wider: Der Lokal-/Regionalteil ist das wichtigste Ressort innerhalb der Zeitung und wird von fast allen Lesern genutzt. Allerdings lässt sich die Zeitung keinesfalls auf ihre lokale Informationsfunktion reduzieren. Sie versorgt ihre Leser vielmehr mit einem ausgesprochen breiten Themenspektrum, das bei diesen auf große Resonanz stößt. Entsprechend werden auch die anderen Teile, wie zum Beispiel Vermischtes, Politik und Wirtschaft, aber auch kleinere Ressorts wie das Feuilleton oder die Meinungsseiten, stark frequentiert. Zeitunglesen bedeutet im Gegensatz beispielsweise zur Internetnutzung nicht, sich gezielt auf Informationssuche zu begeben, sondern offen für das zu sein, was das Medium bietet. Dies gilt für redaktionelle wie auch für werbliche Inhalte.
 
Die werbliche Relevanz der Zeitung zeigt sich unter anderem darin, dass sie für eine Mehrheit der Bevölkerung die wichtigste Möglichkeit darstellt, sich vor dem Einkauf über die Angebote der Geschäfte zu informieren. Egal, ob es um den Kauf von Dingen des täglichen Bedarfs oder um größere Anschaffungen wie Bekleidung, Unterhaltungselektronik oder Möbel geht: Anzeigen und Beilagen in der Zeitung werden als nützliche Informationsquelle geschätzt und genutzt. Für 46 Prozent der Bevölkerung ist Zeitungswerbung die wichtigste Informationsquelle für Angebote der Geschäfte, für weitere 26 Prozent stellt sie die zweitwichtigste Informationsmöglichkeit dar. Demgegenüber sind nur 19 Prozent der Meinung, dass Werbung in Anzeigenblättern diese Funktion am besten erfüllt, für 23 Prozent ist unadressierte Werbung im Briefkasten am wichtigsten. Alle anderen untersuchten Werbemittel, wie zum Beispiel Werbung im Internet, im Fernsehen oder adressierte Werbung aus dem Briefkasten, spielen für die Information vor dem Einkauf praktisch keine Rolle.
 
Trotz der Vielzahl medialer Konkurrenzangebote werden Zeitungen auch weiterhin sehr intensiv genutzt. Ein wichtiger Indikator hierfür ist die hohe Lesedauer. Die durchschnittliche Lesedauer der Tageszeitungen von Montag bis Samstag beträgt 40 Minuten. Zwischen Männern und Frauen zeigen sich dabei nur geringe Unterschiede. Leser im Alter von über 50 Jahren verbringen deutlich mehr Zeit mit der Zeitung als die jüngeren. Aber auch die 14- bis 29-Jährigen lesen im Durchschnitt 31 Minuten pro Tag in der Zeitung. Damit bewegt sich die Lesedauer seit Jahren stabil um einen Mittelwert von 38 Minuten, was auf ein gleichbleibend großes Interesse und eine gleichbleibend intensive Nutzung der täglichen Zeitung hinweist.
 
Das sind die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung Zeitungsqualitäten der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft.
Quelle: ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft; www.zmg.de

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