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Zeitungsleser kaufen mehr

Jeder zweite Deutsche achtet heutzutage mehr auf seine Gesundheit als noch vor fünf Jahren. Dementsprechend wichtig sind verlässliche Informationsquellen zum Thema. 26 Prozent der Deutschen nutzen vor allem Kundenzeitschriften von Apotheken und Reformhäusern, um sich über den Themenbereich Gesundheit zu informieren. Unter den Massenmedien belegen die Tageszeitung und das Fernsehen mit je 22 Prozent gemeinsam den ersten Rang vor den Zeitschriften (10 Prozent) und dem Internet (8 Prozent). Knapp drei Viertel (73 Prozent) aller Deutschen, die frei verkäufliche Arzneimittel zumindest alle zwei bis drei Monate einmal kaufen, erwerben diese in der Apotheke, lediglich 11 Prozent der Deutschen suchen für OTC-Produkte einen Drogeriemarkt auf. Eines haben Apotheken- und Drogerie-Kunden gemeinsam: Die Tageszeitung steht für beide an erster Stelle der Massenmedien, wenn es um Informationen zum Themenbereich Gesundheit geht. 26 Prozent der Drogerie-Käufer gaben an, sich in Tageszeitungen zu informieren, gefolgt vom Fernsehen (25 Prozent) und Zeitschriften (15 Prozent). Bei denjenigen, die OTC-Produkte in Apotheken kaufen, ist der Vorsprung der Tageszeitung größer. Hier gaben 28 Prozent an, sich in Tageszeitungen zu informieren (Fernsehen 25 Prozent, Zeitschriften 14 Prozent). Mehr als zwei Drittel der Deutschen fühlen sich gut oder sehr gut über den Themenbereich Gesundheit informiert. Besonders gut informiert fühlen sich mit 73 Prozent die über 50-Jährigen. Unter den 50-Jährigen mit einem monatlichen Haushalts-Netto-Einkommen von 2.500 Euro und mehr beträgt der Anteil der gut oder sehr gut Informierten sogar 75 Prozent. Die Hälfte der Deutschen hätte sogar gerne oder sehr gerne noch mehr Informationen über den Themenbereich Gesundheit.
 
Werbung für OTC-Produkte ist in Tageszeitungen besonders aufmerksamkeitsstark. 20 Prozent der Deutschen ist Werbung von Arzneimitteln in der Tageszeitung aufgefallen. Damit schlägt die Tageszeitung sogar Kundenzeitschriften von Apotheken und Reformhäusern (17 Prozent). Nur das Medium Fernsehen ist mit 34 Prozent noch aufmerksamkeitsstärker als die Tageszeitung. Bei der Bewertung von Werbung für frei verkäufliche Arzneimittel in den Massenmedien wird die Tageszeitung als informativer, interessanter, glaubwürdiger und weniger aufdringlich und übertrieben als die Medien Fernsehen und Radio wahrgenommen.
 
Kopfschmerzen sind die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. 58 Prozent der Deutschen leiden häufig oder gelegentlich darunter. Auf den nachfolgenden Rängen landen Erkältungskrankheiten (39 Prozent), Schlafstörungen (39 Prozent) und allgemeine Mattigkeit (38 Prozent). Die Behandlung leichter Erkrankungen erfolgt meist mit Medikamenten, die der Arzt verordnet hat (51 Prozent der Nennungen). Am zweithäufigsten behandeln die Deutschen mit frei verkäuflichen Arzneimitteln (29 Prozent). Gründe für die Verwendung von OTC-Produkten sind vor allem zeitlicher Natur: Man möchte schnell wieder einsatzfähig sein (65 Prozent der Nennungen) oder ein Arztbesuch wird als zu zeitaufwendig angesehen (61 Prozent). Bei weniger schweren Erkrankungen wird der Gang zur Apotheke oder Drogerie dem Arztbesuch oft vorgezogen (60 Prozent). Mit steigendem Alter und Einkommen nimmt die Präferenz für Apotheken zu. Bei überdurchschnittlich häufig Kranken ist der Anteil der Drogerie-Käufer (16 Prozent) zu Lasten der Apotheken viermal so hoch wie bei selten Erkrankten (4 Prozent). Dementsprechend geben sowohl Apotheken-Käufer (25 Euro) als auch über 50jährige (26 Euro) und selten Kranke (26 Euro) im Schnitt mehr Geld pro Monat für OTC-Produkte aus als der Durchschnitt (24 Euro).
Quelle: Zeitungs Marketing Gesellschaft; www.zmg.de

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