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Zensus 2011 analysiert

Bevölkerungsveränderung München und Umkreis (Quelle: GfK) 

 Bevölkerungsveränderung München und Umkreis (Quelle: GfK)

Unterzieht man die Einwohnerzahlen aus dem „Zensus 2011“ einer Geoanalyse zeigt sich, dass die Einwohnerzahlen in Metropolen stärker sinken als die Einwohnerzahlen im jeweiligen angrenzenden Umfeld.


Die Geoanalyse Deutschlands größter Städte (ab 500.000 Einwohner) und deren Umfeld wurde bezüglich der alten und neuen Einwohnerdaten vorgenommen. Dabei wurden alle Gemeinden in einem Umkreis von 30 bis 50 km (je nach Einwohnerzahl der Kerngemeinde) berücksichtigt. Die Analyse zeigt, dass nicht alle Gemeinden gleich viel Einwohner verlieren, sondern die Kernstädte im Verhältnis mehr als ihr Umland.
 
Bei neun der vierzehn Gemeinden mit 500.000 Einwohnern verlieren die Kerngemeinden im Verhältnis stärker als ihr Umland. Etwa die Gemeinde Berlin verliert absolut betrachtet fünf Prozent an Einwohnern, das Umland aber nur 1,4 Prozent. Ähnlich ist die Situation in Bremen, Dresden, Hannover, Hamburg, Leipzig, Nürnberg, Frankfurt und Stuttgart.
 
In München hingegen ist die Veränderung der Kerngemeinde geringer als die des Umlands. Beides liegt aber unter dem bundesweiten Absinken. Auch im stark verstädterten Ruhrgebiet verliert das Umland stärker als die Kerngemeinde. In Köln und Dortmund fällt der Kontrast dabei etwas stärker aus als in Essen und in Düsseldorf.
 
Die hier vorgestellte Geoanalyse ergab sich aus einer ersten GfK-internen Auswirkungsanalyse der Zensus 2011 Daten.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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