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Zur alten Rechtschreibung zurückkehren!

Kaum jemand praktiziert die neue Rechtschreibung. Als die Kultusminister vor vier Jahren eine Reform der deutschen Rechtschreibung ankündigten, sprachen sich 80 Prozent der erwachsenen Deutschen gegen eine solche Reform aus. Seit einem Jahr wird die neue Rechtschreibung offiziell an Schulen gelehrt und in amtlichen Schreiben benutzt. Die Bevölkerung übt sich jedoch in passivem Widerstand gegen die von oben verordneten neuen Schreibweisen.
 
Nur wenige Menschen (13 Prozent) haben sich bislang auf die neue Rechtschreibung eingestellt. Und auch die Zahl derjenigen, die das in absehbarer Zeit zu tun gedenken, ist gering (15 Prozent). Die große Mehrheit der Deutschen (64 Prozent) sieht keinen Grund, ihre Rechtschreibung umzustellen. Weder im Westen noch im Osten Deutschlands ist dazu Bereitschaft zu erkennen.
 
Dass ein Teil der Jüngeren sich inzwischen auf die neue Rechtschreibung eingelassen hat, dürfte mit dem Druck zu tun haben, der von den Schulen ausgeht. Die Schulen müssen die Verordnung der Kultusministerien nachkommen. Wer aus dem Schul- oder Hochschulalter heraus ist, braucht sich im Allgemeinen nicht betroffen zu fühlen und tut es auch nicht. Wer über Dreißig ist, denkt mehrheitlich nicht daran, die neue Rechtschreibung zu praktizieren.
 
Im Gegenteil: 61 Prozent der Bevölkerung, also die klare Mehrheit, plädieren auf die Frage, ob man die Rechtschreibreform rückgängig machen oder die offiziell eingeführte neue Rechtschreibung beibehalten soll, dafür, wieder zur alten Rechtschreibung zurückzukehren. Nur eine Minderheit von 18 Prozent macht sich für die reformierte Rechtschreibung stark.
Quelle: IfD Institut für Demoskopie Allensbach; presse@ifd-allensbach.de

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