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Zwei Drittel der Österreicher leben gerne in ihrem Land

Zwei Drittel der Österreicher leben nach eigener Aussage "sehr gern" in ihrem Land und fühlen sich "ganz und gar zu Hause", bei einem Viertel der Bevölkerung trifft dies allerdings nur "teilweise" zu. Eine kleine Gruppe von vier Prozent besitzt keinerlei heimatliche Empfindungen für Österreich. Sechs Prozent wollten sich nicht konkret äußern. Die Bindung zu Österreich unterscheidet sich sowohl nach Bildung, Lebensalter, Geschlecht und Parteineigung. Überdurchschnittlich ausgeprägt ist die Heimatliebe demgemäß bei Personen über dem 50. Lebensjahr, außerdem bei Maturanten und Akademikern, Frauen sowie den Wählern der Volkspartei. Von den Letzteren betrachten sich 90 Prozent voll und ganz im Einklang mit Österreich. Erheblich geringer ist das Einverständnis bei den Anhängern der GRÜNEN und den Sozialdemokraten, insbesondere aber bei Personen, die sich auch politisch in keiner Partei beheimatet fühlen.
 
Vier Hauptgründe für die Zuneigung zum Heimatland konnten ermittelt werden: die Schönheit der Landschaft, der Umstand, daß man hier seine Freunde und Verwandten besitzt, die österreichische Küche sowie die vertraute Sprache, daß man sich mühelos mit anderen verständigen kann. All diese Faktoren wurden von jeweils mindestens 67 Prozent der Personen, die "sehr gern" in ihrem Land leben als vorrangige Motive der Heimatliebe ins Treffen geführt. Eine sehr große Bedeutung für die Heimatbindung haben darüber hinaus (von jeweils mehr als die Hälfte der voll Integrierten genannt) die Vertrautheit mit den österreichischen Sitten, Gebräuchen und Traditionen, das Gefühl von Gemütlichkeit, die Tatsache, daß die eigenen Vorfahren schon lang in diesem Land gelebt haben, der Eindruck, daß hier alles ein wenig geordneter zugeht als anderswo und daß man auf das Land stolz sein kann.
 
Kaum geringer ist die Überzeugung, daß man sich wirtschaftlich abgesichert und aufgehoben fühlen kann. Nicht mehr ganz so hoch bewertet als Motiv des Heimatgefühls wird von der Gruppe der fest verankerten Personen die Liebe zur österreichischen Musik, der Eindruck von der Modernität des Landes, das Gefühl der Vertrautheit mit den österreichischen "Spielregeln", die Überzeugung, daß hier weniger Verbrechen geschehen als anderswo und das Gefühl, daß man aufgrund seiner eigenen Wesensart zu diesem Land einfach "dazupaßt". Noch ein wenig seltener erwähnt wurden als Bindungsfaktoren die spezielle Art des österreichischen Humors und der Eindruck von der Art des zwischenmenschlichen Umgangs. Den geringsten Einfluß auf das Heimatgefühl haben die beruflichen Möglichkeiten, der Kleidungsstil, sowie das Aussehen der Menschen und die Identifikation mit dem "Typus" des Österreichers.
 
Ungleich sparsamer als die Masse der voll und ganz integrierten Bewohner gehen Personen mit ihrem Lob für Österreich um, die sich hier mental nur "teilweise" oder "gar nicht" zu Hause fühlen. Relativ günstig bewertet werden von diesen Gruppen allenfalls die schöne Landschaft, das Essen, die vertraute Sprache und die Existenz der hier lebenden Freunde und Verwandten.
Quelle: Imas International; www.imas-international.de

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