Institute & Personen
31. Januar 2012
GfK mit 6,2% Umsatzplus
Die GfK Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2011 Umsatz und Ergebnis wieder steigern. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2011 auf etwa 1.374 Millionen Euro (+6,2%). Das angepasste operative Ergebnis wurde um 1,8% auf rund 188 Millionen Euro gesteigert. Die Umsatzsteigerung beruht zum größten Teil auf dem organischen Wachstum von 5,8%. Akquisitionen hatten im Geschäftsjahr 2011 mit 1,2% einen positiven Betrag, Währungseffekte verminderten den Umsatz leicht um 0,8%.Die Marge von 13,7% liegt allerdings unter der des Vorjahres von 14,3%. Maßgeblich hierfür waren u.a. verschiedene Abschreibungen (Software zur Messung von Fernsehreichweiten bzw. eine Software, die wegen der im Rahmen der Strategie „Own the Future“ angestrebten Standardisierung der Softwareanwendungen nicht mehr zur Anwendung kommt). Weitere Aufwendungen für neue Strategieprojekt, die sich gegenüber dem dritten Quartal auf 2,7 Millionen Euro erhöht haben und im Wesentlichen für Beratereinsatz entstanden sind. Ebenso sind im Rahmen der Neubesetzung der Position des Vorstandsvorsitzenden Kosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro entstanden, die im operativen Ergebnis ausgewiesen wurden. Ohne diese Sondereffekte von insgesamt 11,4 Millionen Euro hätte das angepasste operative Ergebnis bei rund 199 Millionen Euro gelegen, was einer Marge von 14,4% entspräche.
Weltweit deckt die GfK Gruppe mit ihrem Netzwerk eigener Unternehmen über 100 Länder ab. Besonders dynamisch war das Wachstum 2011 in der Region Asien und Pazifik, wo neben 8,3 Prozent organischem Wachstum zusätzliche 2,6 Prozentpunkte aus Akquisitionen den Umsatz steigerten sowie in Zentral- und Osteuropa, wo das erfreuliche organische Wachstum von 12,8 Prozent durch Währungseffekte um 4,0 Prozentpunkte vermindert wurde.
Geografisch ist das Geschäft in die sechs Regionen Deutschland, Westeuropa/Mittlerer Osten/Afrika, Zentral- und Osteuropa, Nordamerika, Lateinamerika sowie Asien und Pazifik aufgeteilt.
Seit 1. Januar 2012 folgt die GfK ihrer neuen Strategie „Own the Future“. Im Rahmen dieser Strategie werden fokussierte Investitionen in global konsistente Produkte und Lösungen für wichtige Kundenfragestellungen getätigt.
Im Zuge der neuen Strategie hat die GfK ihre Sektoren neu geordnet. Das Geschäft gliedert sich zukünftig in die beiden Sektoren Consumer Choices und Consumer Experiences. Der Sektor Consumer Choices umfasst den bisherigen Sektor Retail and Technology und mit dem Bereich Audience Measurement auch den Großteil des Geschäfts des bisherigen Sektors Media. Der zweite Sektor, Consumer Experiences, beinhaltet im Wesentlichen den bisherigen Sektor Custom Research sowie das Ad-hoc Geschäft des früheren Sektors Media. Mit der Finanzberichterstattung über das erste Quartal 2012 wird die GfK auf diese neue Struktur umstellen.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung.
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Quelle: GfK
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