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Marketing


Aufwärtstrend im Werbemarkt

Im Werbemarkt geht es laut Nielsen aufwärts (© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de) 

 Im Werbemarkt geht es laut Nielsen aufwärts (© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)

Der Werbemarkt in Deutschland zieht wieder an: Nach einer zurückhaltenden ersten Jahreshälfte haben die Unternehmen im dritten Quartal 2013 ihre Bruttowerbeausgaben um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöht und belaufen sich auf 5,9 Milliarden Euro. Daraus ergibt sich für die Bilanz der ersten neun Monate eine Gesamtsumme von 18,4 Milliarden Euro, was einem Plus von 0,8 Prozent im Vorjahresvergleich entspricht.


Vor allem der Automobilmarkt hat werblich wieder an Fahrt aufgenommen. Nach einer rückläufigen Entwicklung im ersten Halbjahr hat die PKW-Werbung in den vergangenen drei Monaten wieder um 1,2 Prozent zugelegt. Maßgeblich dazu beigetragen hat der Hersteller Seat, indem er für den Kompaktwagen Seat Leon intensiv die Werbetrommel gerührt hat.

Werbemaßnahmen für das Privatkundengeschäft im Bereich der Finanzdienstleistungen verzeichneten in den ersten neun Monaten das stärkste Wachstum unter den Top-Branchen. Für alle drei Quartale sind positive Wachstumsraten zu registrieren, die sich insgesamt auf 322 Millionen Euro und plus 25,4 Prozent im Vergleich zu 2012 aufsummieren. Ursächlich hierfür sind unter anderem Kampagnen von Commerzbank und Targobank, die damit insbesondere im dritten Quartal verstärkt um Kunden warben.

Ein ebenfalls starkes Wachstum generierte die Pharmaindustrie. Sie bewarb ihre rezeptfreien Arzneimittel mit einem Bruttowerbedruck von 560 Millionen Euro und zählt mit plus 15,9 Prozent (kumuliert) ebenfalls zu den Wachstumstreibern auf dem Werbemarkt. Nahezu alle der Top 10 Firmen der Branche weisen mit dem Abschluss des dritten Quartals ein zweistelliges Wachstum aus. Angeführt wird diese Entwicklung von Ratiopharm mit dem höchsten prozentualem Zuwachs insgesamt und dem größten Bruttowerbebudget im dritten Quartal innerhalb dieses Segments.

Aufgeschlüsselt nach Mediengattungen verzeichnete das Fernsehen im dritten Quartal ein Plus bei den Bruttowerbeerlösen und zeigte mit zum Teil zweistelligen Zuwächsen eine besonders starke Performance in den traditionell eher schwachen Sommermonaten. Insgesamt belaufen sich die Bruttowerbeeinnahmen im TV nach drei Quartalen auf rund 8 Milliarden Euro, was einem kumulierten Plus von 4,7 Prozent entspricht.

Dies sind Ergebnisse der aktuellen werbestatistischen Daten von Nielsen, die den Werbedruck wiedergeben, den die Werbungtreibenden auf ihren Produkten und Services beim Konsumenten entfachen.
Quelle: Nielsen

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