ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Marketing


Autobauer führen Ranking der werbestärksten Branchen an

© Johannes Wiesinger  / pixelio.de    

 © Johannes Wiesinger / pixelio.de

Insgesamt ist die Halbjahresbilanz für den Bruttowerbemarkt durchaus positiv: Rund 13,2 Milliarden Euro investierten Unternehmen in Deutschland im ersten Halbjahr 2014 (brutto) für die Bewerbung ihrer Produkte und Services. Damit entfachten sie einen Bruttowerbedruck, der um 4,9 Prozent den des Vorjahres überstieg.
 
Die Automobilhersteller griffen insbesondere im zweiten Quartal 2014 wieder ausgiebiger in die Werbetöpfe und glichen so in ihrer Branche das Minus aus dem ersten Quartal aus. Mit rund 840 Millionen Euro, die im ersten Halbjahr für Werbemaßnahmen im Pkw-Bereich brutto veranschlagt wurden (plus 1,3 Prozent), verteidigten die Autobauer den ersten Platz im Ranking der werbestärksten Branchen. Auch der Lebensmitteleinzelhandel beendete vorerst seine werbliche Zurückhaltung und kam dank der überdurchschnittlich hohen Werbeausgaben im zweiten Quartal (plus 31 Prozent) auf insgesamt 542 Millionen Euro. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 entspricht dies einem Plus von 14,9 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Mobilfunkanbietern, die allerdings das schwache erste Quartal in den nachfolgenden Monaten nicht kompensieren konnten. Sie schlossen das erste Halbjahr mit einem Minus von 3,2 Prozent und insgesamt 365 Millionen Euro ab. Ebenfalls unter dem Strich rückläufig entwickelten sich die Bruttowerbeausgaben für Finanzdienstleistungen, Bier und Süßwaren. Eine gegenläufige Tendenz verzeichnet die Bekleidungsindustrie, die ihre Werbeausgaben um über 10 Prozent auf 179 Millionen Euro ausbaute und damit von den werbestärksten Branchen das höchste prozentuale Wachstum generierte.
 
Insgesamt flossen im ersten Halbjahr 2014 rund 4,1 Milliarden Euro in Printwerbung. 792 Millionen Euro in die Radiowerbung, 46 Millionen Euro in die Kinowerbung. Für Out-of-Home-Werbung summiert sich der Gesamtumsatz auf 737 Millionen Euro brutto, wobei sich hier insbesondere der Juni als werbestarker Monat gezeigt hat, in dem allein die Plakatwerbung einen Zuwachs von rund 22 Prozent verbuchen konnte. Das Leitmedium Fernsehen verbuchte zum Stichtag Ende Juni knapp 6 Milliarden Euro (brutto) für die Vermarktung seiner Werbeplätze. Die Online-Werbung lag um 7,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis, was einem Bruttowerbedruck von 1,6 Milliarden Euro entspricht. Darin enthalten ist auch die Werbung auf mobilen Endgeräten, die allein rund 72 Millionen Euro im ersten Halbjahr generierte - doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Der Trend, den Konsumenten in allen Lebenslagen über mobile Endgeräte zu erreichen, hält also an. Insbesondere Kaufhäuser entdeckten in den vergangenen sechs Monaten diese Werbeplattform für sich neu.
 
Die von Nielsen erhobenen Bruttowerbedaten geben den Werbedruck wieder, den die Werbungtreibenden für ihre Produkte und Services beim Konsumenten entfachen. Aus den Bruttowerbedaten lässt sich detailliert ablesen, welche Mediastrategie die Werbungtreibenden verfolgen. Der Bruttowerbemarkt erhebt keinen Anspruch, die individuellen monetären Geldflüsse zwischen den Marktteilnehmern widerzuspiegeln, deren Konditionen naturgemäß von der Marktposition des Werbungtreibenden bzw. der Agentur sowie der allgemeinen Nachfrage am Werbemarkt bestimmt wird.
Nähere Informationen zu Nielsen finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email