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Marketing


Branding mit Musik

© Gerd Altmann / PIXELIO 

 © Gerd Altmann / PIXELIO

Musik ist bei der Emotionalisierung von Marken überaus wichtig. Bei vielen Unternehmen besteht hier allerdings Nachholbedarf. Zwischen 80 und 90% der befragten Online-User ordnen ihren Lieblingsmarken eine bestimmte Musikrichtung zu. Dabei ist jedoch für keine Branche ein auch nur annähernd eindeutiges Musik-Image erkennbar.
 
Am klarsten ist die Musik-Positionierung bei den Biermarken, die die Umfrage-Teilnehmer mit einem Indexwert von 35 (Maximum: 100) in erster Linie mit „Mallorca-Hits“ (z.B. DJ Ötzi, Mickie Krause, Mark Medlock) assoziieren. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Modemarken mit einem Indexwert von 34 („Pop-Hits“, z.B. James Blunt, Robbie Williams, Pink) und Reisemarken mit einem Indexwert von 31 („Mallorca-Hits“). Die diffuseste Musikpositionierung weisen die Automobilmarken auf, die lediglich einen Indexwert von 22 („Deutsch Kult“, z.B. Nena, Marius Müller-Westernhagen, Herbert Grönemeyer) erzielen.
 
Wie die Umfrage darüber hinaus ergab, ist das den Marken zugeordnete Musik-Image oft nicht kompatibel mit dem persönlichen Musikgeschmack der jeweiligen Kernzielgruppe. Die größte Übereinstimmung weisen die Modemarken auf. Rund zwei Drittel (67%) der Befragten aus der Zielgruppe machten beim Musik-Image der Marken und der persönlich bevorzugten Musikrichtung jeweils die gleichen Angaben. Knapp dahinter folgen die Telekommunikationsmarken mit einer Quote von 64%. Auf Platz drei landeten die Automobilmarken. In dieser Branche stimmen das zugeordnete Musik-Image und der persönliche Musikgeschmack der Zielgruppe in 49% der Fälle überein.
 
Die Umfrage „Rock your brand“ wurde von defacto.x, Agentur für CRM und Dialog, und der Musikberatungsfirma Brand Support durchgeführt. Dabei wurden rund 1.000 Online-User zum Musik-Image von insgesamt 67 Marken in zehn Branchen befragt. 
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