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Marketing


Briefe kommen an

© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Im Versicherungsbereich ist das Mailing – am liebsten mit dem Vertreter als Absender –das Direktmarketing-Instrument mit der höchsten Präferenz der eigenen Kunden und genauso beliebt wie ein zuvor vereinbarter Vertreterbesuch. Auf Platz 2 folgen Kundenzeitschriften. Für die Akquisition von Nichtkunden werden die genannten Instrumente ebenfalls in besonderem Maße akzeptiert. Außerdem wird zu diesem Zweck auch die unpersönliche Postwurfsendung geschätzt.

Die Wirksamkeit des Briefes auch als Beziehungs- und Bindungsinstrument zum Versicherungskunden nutzen immer mehr Versicherer, wohl auch aufgrund der Neuerungen im UWG und den drastischen Einschränkungen der telefonischen Informationsangebote. Die durchschnittliche Brief-Kontaktzahl der eigenen Gesellschaft ist von 3,0 (2006) auf 3,4 (2010) pro Jahr angestiegen.


Allerdings ist die Akzeptanz von Direktmarketing rückläufig – besonders im Bereich unaufgeforderter Angebote, die auf die persönliche Lebenssituation zugeschnitten sind (2006: 64% Akzeptanz, 2010: 48%). Der Akzeptanzrückgang von 2006 bis 2010 für Telefonanrufe der eigenen Gesellschaft beträgt zirka 20%. Lagen die Akzeptanzwerte für Telefonanrufe der Zentrale beziehungsweise des Vermittlers vor vier Jahren noch bei 74 (Vermittler) beziehungsweise 62% (Zentrale), liegen heute nur noch Werte von 55 (Vermittler) beziehungsweise 38% (Zentrale) vor.

Trotz der zunehmenden Kontakthäufigkeit und der zugleich abnehmenden Akzeptanz von Direktmarketingmaßnahmen ist kein deutlicher Anstieg an Verärgerung der Kunden festzustellen. Die maximale Anzahl an Kontakten, bis ein bemerkenswerter Anteil der Kunden verärgert reagiert, verbleibt weiterhin auf dem Niveau von 2006.

Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der Marktstudie „Kundenmonitor Assekuranz" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics. Für das zweite Highlightthema „Direktmarketing" wurden 1405 Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten ab 14 Jahren befragt.
Nähere Informationen zu YouGovPsychonomics finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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