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Marketing


Budgets gehen in Suchmaschinen- und E-Mail-Marketing

In Suchmaschinen-, E-Mail- und Data-driven-Marketing wird weiter investiert – im Gegensatz zu Event-Marketing oder Social Media. Nach einer Experten-Befragung des eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. gehen 46 Prozent von steigenden Budgets für Suchmaschinen- und E-Mail-Marketing aus. 44 Prozent erwarten Budgetsteigerungen für Data-driven-Marketing, 41 Prozent für Social-Media-Marketing. Das häufig gehypte Thema Mobile-Marketing darf in gut einem Drittel aller Firmen (36 Prozent) mit mehr Budget rechnen.
 
Bild: pixabay.com 

 Bild: pixabay.com

Die drastischste Einschränkung der finanziellen Mittel muss laut Umfrage das Eventmarketing hinnehmen: 15 Prozent der Befragten gehen von Kürzungen aus, weitere 21 Prozent geben hierfür ohnehin kein Geld aus. 45 Prozent wollen das Budget nicht bei Social Media ausweiten, immerhin fünf Prozent sogar kürzen. Das stabilste Budget hat übrigens die Öffentlichkeitsarbeit zu verbuchen: Gut drei Viertel (76 Prozent) der Firmen wollen in diesem Bereich einfach „alles lassen, wie es ist“.
 
Über alle Kommunikationskanäle hinweg rechnet ein Drittel (34 Prozent) der Befragten mit steigenden Marketingbudgets für dieses Jahr. Gut die Hälfte (51 Prozent) geht von einer unveränderten Fortschreibung des letztjährigen Budgets für 2016 aus. Lediglich fünf Prozent planen eine Reduzierung.
 
Dabei steht bei über drei Viertel (77 Prozent) der Firmen Content-Marketing ganz oben auf der Agenda für Online-Marketing. Gleich dahinter (70 Prozent) kommt die Systemintegration, also die Vernetzung aller Systeme, um eine bestmögliche Ablaufsteuerung zu gewährleisten. Die weiteren Plätze belegen laut eco Studie Customer Journey (64 Prozent), Personalisierung (61 Prozent), Conversion-Optimierung (59 Prozent), Bewegtbild- und Videowerbung (54 Prozent) und Lead-Generierung (53 Prozent). Weniger gefragt sind Realtime-Marketing (24 Prozent), Messaging und Internet der Dinge (20 Prozent) sowie Programmatic Advertising (15 Prozent). Oft gelobt, aber an letzter Stelle im Marketingvergleich, steht Virtual Reality (10 Prozent).
 
Hingegen steht Responsive Design ganz weit vorne auf der Bedeutungsskala: für 87 Prozent bei der Website, für 80 Prozent bei E-Mails. Das Multi-Device User Tracking halten 56 Prozent der Befragten für wichtig. Mobile Advertising ist für 44 Prozent von Bedeutung, eine firmeneigene App für 39 Prozent. Weniger interessant ist offenbar die Einbindung standortbezogener Inhalte in Echtzeit (26 Prozent). Weit abgeschlagen ist die Optimierung für eine Smartwatch – lediglich fünf Prozent der Befragten messen der Kommunikation am Handgelenkt derzeit eine Bedeutung bei.
 
Für die aktuelle Studie „Digital-Marketing-Trends 2016“ wurden von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. 172 Experten zur Verteilung der Online-Budgets und der Bedeutung von Online- und Mobile-Themen in ihren Unternehmen befragt. eco ist mit mehr als 900 Mitgliedsunternehmen der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa.
 

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