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Marketing


Cross-Channel-Services bei Smart Natives

Haben stationäre Shops bei Smart Natives noch eine Chance? (Quelle: ECC Köln) 

 Haben stationäre Shops bei Smart Natives noch eine Chance? (Quelle: ECC Köln)

Rund ein Viertel der befragten Smart Natives, junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren, die ein Smartphone besitzen und es täglich nutzen, sind begeisterte Online-Shopper, für die der Online-Kauf zu einer absoluten Selbstverständlichkeit geworden ist. Aufgewachsen mit dem Internet, sind sie im Umgang mit den digitalen Einkaufsmöglichkeiten vertraut und integrieren Online-Shops völlig alltäglich in ihr Einkaufsstättenportfolio.
 
Doch auch trotz der hohen Affinität der Smart Natives zum Online-Shopping, stehen bei dieser Zielgruppe stationäre Ladengeschäfte noch hoch im Kurs. Über 70 Prozent der befragten Smart Natives glauben nicht, dass stationäre Geschäfte durch Online-Shops ersetzt werden können. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass sich über ein Viertel der 16- bis 25-Jährigen Online-Shops als Ersatz für stationäre Läden vorstellen können. Dabei ist es stark von den einzelnen Produkten abhängig, ob Smart Natives den Einkauf im Internet oder im Ladengeschäft bevorzugen. Während Lebensmittel sowie Kosmetik, Körperpflegeartikel und Düfte bevorzugt stationär gekauft werden, setzen Smart Natives beim Kauf von Technik schon heute häufiger auf die Möglichkeiten des Online-Shoppings. Auch Kleidung und Schuhe werden vergleichsweise gerne im Internet gekauft.
 
Für Smart Natives spielt vor allem die Verknüpfung von stationären und digitalen Verkaufskanälen eine entscheidende Rolle. Junge Konsumenten gehen davon aus, dass sie – sofern ein Anbieter in mehreren Kanälen aktiv ist – zwischen den einzelnen Vertriebskanälen problemlos hin- und herwechseln können. Insbesondere die Rückgabe der im Online-Shop bestellten Produkte in einem Ladengeschäft ist für sie dabei besonders relevant. Fast 70 Prozent der Smart Natives halten diesen Services für notwendig. Ähnliches gilt für Coupons oder Angebote, die sich sowohl online als auch offline einlösen lassen. Die junge Zielgruppe unterscheidet nicht mehr zwischen Online- und Offline-Kauf und kann daher nicht nachvollziehen, warum bestimmte Vorzüge nur für einen Kanal gelten sollten.
 
Soweit ein Auszug aus dem Whitepaper „Cross-Channel 2020 – Smart Natives im Fokus“ des ECC Köln am Institut für Handelsforschung in Zusammenarbeit mit hybris. Es wurden 528 junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren, die (fast) täglich das Internet sowie ihr Smartphone nutzen (Smart Natives), online befragt.
Quelle: ECC Köln

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