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Marketing


Direct Mail im Bruttowerberanking auf Rang 4

© Thomas Max Müller / PIXELIO 

 © Thomas Max Müller / PIXELIO

Direct Mail, also unaufgeforderte Werbesendungen, setzte in 2010 einen Bruttowerbedruck in Höhe von 3,4 Milliarden Euro um. Damit behauptete dieses Werbemedium den vierten Platz im Bruttowerberanking nach den Medien Fernsehen, Zeitungen und Publikumszeitschriften. Während die Werbemaßnahmen am Point of Sale einen Zuwachs ihres Bruttowerbeumsatzes um plus 11,4% ermittelten, schloss die Verkehrsmittelwerbung das Jahr 2010 mit einem Rückgang ihrer Werbeerlöse um minus 7,2% ab.
 
Als einzige – und damit werbestärkste – Branche investierte der Versandhandel über eine Milliarde Euro (1,3 Milliarden Euro) in die Werbung per Post. Die Handelsorganisationen, die in den Above-the-line-Medien eine Reduzierung ihres Bruttowerbedrucks vornahmen, investierten indes beachtliche 828,2 Millionen Euro in Direct Mail. Gefolgt von Möbel- und Einrichtungshäuser mit einem Bruttowerbebudget in Höhe von 207,1 Millionen Euro und von der Branche Baustoffe und Bauzubehör mit 126,5 Millionen Euro. Die restlichen Branchen investierten weniger als 100 Millionen Euro in die Werbung per Post.
 
Hier die Top-5 der werbestärksten Unternehmen Direct Mail-Bereich, die insgesamt 11,4% des gesamten Bruttowerbedrucks in diesem Medium halten:
  1. Real,- SB Warenhaus (90,8 Millionen Euro)
  2. Lidl (83,1 Millionen Euro)
  3. Otto (82,8 Millionen Euro)
  4. Rewe (68,6 Millionen Euro)
  5. Weltbild Verlagsgruppe (68,3 Millionen Euro)

Der größte Teil der Aufwendungen für Dialogmarketing entfällt nach wie vor auf die adressierten Werbesendungen, die mit 1,9 Milliarden Euro und einem Anteil von 55,9% die ausgabenstärkste Werbeform darstellen. Unadressierte Werbesendungen erreichten einen Anteil von 41,6% bzw. 1,4 Milliarden Euro.
 
Hinsichtlich der verwendeten Werbesendungstypen machte der Werbebrief mit 32,7% bzw. 1,1 Milliarden den größten Anteil am Direct Mail-Markt aus, dicht gefolgt vom Prospekt mit 32,3%. Auf den Plätzen Kataloge (25%), Wurfzettel und Flyer (8,6%) und Werbepostkarten (1,4%).
 
Die Daten im Bereich Direct Mail ermittelt Nielsen anhand einer repräsentativen Stichprobe von 10.000 privaten Haushalten aus der Gesamtbevölkerung (Direct Mail-Panel; bis Juni 2007 bestehend aus 5.000 Haushalten).

Nähere Informationen zu The Nielsen Company finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
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