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Marketing


Direktmarketingaktivitäten der Banken gesunken

© Tony Hegewald  / pixelio.de 

 © Tony Hegewald / pixelio.de

Insgesamt ist die Auflagenzahl der Werbemailings in der Bankbranche im Jahr 2012 um 16 Prozent auf 158 Millionen gesunken. Die Ausgaben für Direktmailings sind entsprechend um 13 Prozent auf rund 61 Millionen Euro gesunken. Vor allem UniCredit, Postbank und Deutsche Bank setzten 2012 weniger auf Direktmailings und haben ihre Anzahl an Sendungen erheblich verringert. CreditPlus hat hingegen die Anzahl der Mailings im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel erhöht.
 
Das anhaltend niedrige Zinsniveau mag ein Grund dafür sein, dass Banken das Thema Kredite in den Mittelpunkt der Mailings stellen. Sieben der zehn untersuchten Banken nutzen das Direktmarketing überwiegend für diese Produktkategorie. Fast ein Fünftel der Mailings bewerben Wertpapiere und jede elfte Sendung enthält ein Sparangebot. Die Themen Bausparen und private Altersvorsorge waren im Direktmarketing im vergangenen Jahr quasi kein Thema.
 
Die Mailings der Banken zeigen eine starke Fokussierung auf Angestellte bzw. Rentner und auf einkommensstarke Haushalte mit einer Haushaltsgröße von ein bis zwei Personen. Drei-Viertel der Mailings gehen an ältere Verbraucher ab 40 Jahren, wobei das durchschnittliche Alter der Mailingempfänger 51 Jahre beträgt. Die Altersklasse der 30 bis 40-Jährigen weist jedoch bei der wichtigsten Erfolgskennzahl, der Action Rate (entspricht dem Anteil der von den Empfängern zur Verwendung bestimmten Mailingauflage), einen Spitzenwert von 17 Prozent bei sonst durchschnittlichen 11 Prozent auf.
 

Die „Direktmarketingstrategie Banken 2013“ von der Gesellschaft für Konsumforschung GfK SE, Holland Consulting und research tools untersucht die Direktmarketingstrategien von zehn Banken in den Dimensionen Zeit, Inhalt, Form und Marketingtechnik.
Nähere Informationen zu Research Tools finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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