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Marketing


Energie-Vergleichsportale Verivox und Check24 erhöhten Werbespendings

© Tilmann Jörg  / pixelio.de   

 © Tilmann Jörg / pixelio.de

Innerhalb eines Jahres haben die Unternehmen für mediale Kommunikation insgesamt über 214 Millionen Euro ausgegeben, was einen Rückgang um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Gleichzeitig ist die Anzahl der werbenden Unternehmen um 16 auf insgesamt 735 Unternehmen gestiegen. Der europäische Energieversorgungskonzern RWE steht mit rund 40 Millionen Euro Werbespendings an der Ausgabenspitze.
 
Die Imagepflege gehört mit 61 Millionen Euro Werbespendings zum größten Produktmarkt nach Volumen und nach Anzahl der Werbenden. Dieser Markt ist durch immense Bewegungen gekennzeichnet. Allein die Anzahl der werbenden Unternehmen erhöhte sich im Beobachtungszeitraum um 44 auf 371.
 
E.ON verteidigt trotz Ausgabenkürzungen seinen ersten Platz im Image-Ranking nach Werbevolumen. Zugleich hat der Konzern im Gesamtmarkt den größten absoluten Anstieg und ist zweitplatzierter nach Höhe des Gesamtwerbevolumens direkt nach der Essener RWE AG. Im Imagemarkt macht Photovoltaik-Spezialist IBC Solar durch eine erhebliche Aufstockung seiner Image-Werbespendings auf über drei Millionen Euro auf sich aufmerksam.
 
Aufsteiger und nun Erstplatzierter im Bereich Energie-Dienstleistungen ist das Vergleichsportal Verivox, welches seine Werbespendings auf über sechs Millionen Euro gesteigert hat. Innerhalb der Top-Ten der Energie-Dienstleistungen gibt es vier Newcomer, vier Aufsteiger und zwei Absteiger. Insgesamt haben hier sowohl die Spendings, als auch die Anzahl der werbenden Unternehmen zugenommen. Die Botschaft der Werbetreibenden auf dem Energie-Dienstleistungsmarkt ist vor allem die Senkung der Energie-Kosten. Verivox und der eng dahinter liegende Konkurrent Check24 werben medial hauptsächlich durch Internet- und  Fernsehwerbung.
 
Auch im Jahr zwei nach Fukushima vereinen die Ökostromanbieter nur ein geringes Werbevolumen auf sich. Bei den Ökostromanbieter konnte Entega die Top-Platzierung verteidigen. Wie bei den Energie-Dienstleistern gab es auch in diesem Produktmarkt innerhalb der Top-Ten vier Newcomer, vier Aufsteiger und zwei Absteiger. Die Werbung in diesem Produktmarkt spielt sich hauptsächlich im Internet ab. Überraschend, dass Ökostrom auch nach der deutschen Energiewende nur einen geringen Anteil an medialer Kommunikation hat. Insgesamt gingen die Werbespendings in diesem Bereich um über 16% zurück.
 
Im Produktmarkt Gas katapultierte Yello Strom sich aus dem Stand heraus unter die großen Werbetreibenden Statoil und ExxonMobil. Innerhalb eines Jahres investierte die Kölner Stromdiscount-Tochter des Energiekonzern EnBW annähernd drei Millionen Euro in Werbung und liegt somit knapp hinter dem erstplatzierten Anbieter Statoil Deutschland.
 
Die Strom-Discounter haben ihre Werbespendings durchschnittlich  um annähernd 50 Prozent verringert. Yello Strom steht, trotz erheblicher Budgetkürzungen, mit fast zehn Millionen Werbeinvestitionen immer noch an der Spitze des Rankings. Der prozentuale Anteil der Werbespendings von Yello Strom gemessen am gesamten Produktmarkt liegt bei über 80 Prozent.
 
Die „Werbemarktanalyse Energie 2013“ von Ebiquity und research tools untersucht die Werbeausgaben der Anbieter im Betrachtungszeitraum von März 2012 bis Februar 2013.
Nähere Informationen zu Research Tools finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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