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Marketing


Exakt definierte Zielgruppen gibt es nicht mehr

© Dieter Schütz  / pixelio.de 

 © Dieter Schütz / pixelio.de

Das Modell, die Zielgruppe über soziodemografische Merkmale (wie zum Beispiel Alter und Familienstand) oder geografische (Nielsengebiete) zu definineren, hat ausgedient. Jeder Einzelne will heute so individuell wie möglich leben. Und so müssen sich auch die Geschäftsmodelle an diesen Veränderungen orientieren und erfordern neue, innovative Angebote. Die vorliegende Studie beschreibt 20 Trendsetter (neue Zielgruppen), die sich über psychografische Merkmale (Vorlieben und Werte) clustern lassen. Im Folgenden drei Beispiele:
 
App-Schalter sind jung und genervt von der Always-On-Kultur, die ihnen von Eltern und Gleichaltrigen vorgelebt wird. Sie pflegen einen Lebensstil, in dem Digitalität nicht abgelehnt wird, aber auch nicht Zentrum des Lebens ist. Zunehmend wird es cool, offline zu sein. Für Markt und Medien ist diese Nischengruppe spannend, da sie eben nur über traditionelle Wege erreichbar ist. Sie sind nicht zwangsläufig konsumkritisch, hinterfragen aber Angebote, Dienstleistungen und Artikel.
 
Female Enabler suchen zunächst unter ihresgleichen nach Kompetenz, Expertentum, Wissen und Fachkräften, wenn es gilt, einen Job, Auftrag oder Projekt zu vergeben – und erst in zweiter Instanz nach Männern. Soziale Netzwerke wie Twitter, Pinterest oder Facebook bilden die Basis der Female Enabler, wenn sie nach Frauen suchen bzw. Frauen sichtbar machen wollen. Sie verstehen sich als Türöffner und geben den Impuls, dass auch andere Frauen der männlich dominierten Medienwelt zeigen, was sie ausmacht. Märkte und Marketing tun gut daran, Abstand von alten Rollenbildern und Klischees zu nehmen.
 
Buggy Boys sind Vollzeitväter und bleiben bewusst zu Hause. Oft teilen sie sich die Elternzeit. Sie haben den Anspruch, genauso selbstverständlich für die Kinder da zu sein wie die Mutter. Das gleichberechtigte Miteinander steht für sie im Vordergrund, denn auch Buggy Boys wollen beides: Kind und Karriere. Die „Väter gGmbH“ versteht sich als erste Unternehmensberatung für Familienfreundlichkeit aus Vätersicht. Ihr Credo: Ressourcen für Väter schaffen Ressourcen für Unternehmen.
 
Alle 20 Trendsetter sind nachzulesen in der Studie „Die neuen Trendsetter – 20 Nischen, die den Konsum von morgen prägen“ des Zukunftsinstituts.
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