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Marketing


Google stößt Apple vom Thron

Google ist die wertvollste Marke der Welt und löst damit Apple ab. Wie im vergangenen Jahr belegt der Softwarekonzern Microsoft den dritten Platz der Millward Brown Markenwertstudie BrandZ.

Das internationale Marketing- und Marktforschungsunternehmen Millward Brown veröffentlicht bereits zum elften Mal die internationale Markenwertstudie. In einer Kombination von Finanzkennzahlen und der Befragung von über drei Millionen Konsumenten weltweit analysiert die Studie die wertvollsten Marken der Welt. Der Gesamtwert der 100 wertvollsten Marken der Welt wächst um 3% und beläuft sich auf 3,4 Billionen USD.

Top 10 der 100 wertvollsten Marken 2016

Rang 2016

Marke

Kategorie

Markenwert 2016 (Mrd. USD)

Veränderung Markenwert

Rang 2015

1

Google

Technologie

229,198

+32%

2

2

Apple

Technologie

228,460

-8%

1

3

Microsoft

Technologie

121,824

+5%

3

4

AT&T

Telekommunikation

107,387

+20%

6

5

Facebook

Technologie

102,551

+44%

12

6

Visa

Finanzdienstleistung

100,800

+10%

5

7

Amazon

Einzelhandel

98,988

+59%

14

8

Verizon

Telekommunikation

93,220

+8%

7

9

McDonald’s

Fast Food

88,654

+9%

9

10

IBM

Technologie

86,206

-8%

4


Weitere Ergebnisse der Studie:
  • Die Bekleidungsbranche hat das stärkste Wachstum. Die Unternehmen der Kategorie „Bekleidung“ wachsen um 14% auf insgesamt 114 Mrd. USD. Marken wie Nike (+26%) und Under Armour (Neueinsteiger bei BrandZ™) legen den Fokus mit speziellen Premiumlinien auf leistungsstarke Produkte. Zugleich integrieren diese Marken technische Innovationen in ihre Kleidung, beispielsweise eine Pulsuhr, oder ergänzen das Markenerlebnis mit kostenlosen Apps.
  • Disruption beschleunigt die Wertsteigerung. Besonders wachstumsstarke Kategorien haben entweder von disruptiven Unternehmen profitiert oder ihre Angebote erfolgreich auf Trends ausgerichtet. So geht das Wachstum in der Bekleidungsbranche insbesondere auf das Konto von innovativen Unternehmen wie Under Armour oder Victorias Secret. Im Bereich „Fast Food“ (+11%) reagieren viele Player mit ihren Angeboten auf die Nachfrage nach gesünderen Produkten.
  • Innovation treibt das Wachstum – insofern sie klar auf die Konsumenten ausgerichtet ist. In den vergangenen elf Jahren BrandZ™ haben innovative Unternehmen überdurchschnittlich hohe Wertsteigerung erzielt. Marken, die bei Konsumenten bereits als innovativ gelten, verzeichneten ein neunmal höheres Wachstum als weniger innovative Marken. Allerdings müssen Innovationen in das Markenerlebnis der Konsumenten integriert werden, um ihre volle Wirkung zu entfalten.
  • B2B: effiziente Geschäfte, aber ineffiziente Marken. Marken aus dem B2B-Sektor stehen für Stabilität und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Im Konsumentenurteil werden sie daher als verantwortungsvoller wahrgenommen als B2C-Marken. Obwohl B2B-Marken als vergleichsweise träge gelten, wird einigen Vertretern eine hohe Innovationskraft zugeschrieben. SAP (Rang 22) und Adobe (Neueinsteiger auf Rang 100) werden von den Konsumenten als sehr innovativ beurteilt und tragen dieses Image auch in der Markenkommunikation nach außen.
  • Das Ranking als Abbild von Beständigkeit und Innovationskraft. Über die Hälfte der Marken (54) sind seit der Einführung des Rankings in 2006 ohne Unterbrechung vertreten. Dies zeigt, dass starke Marken eine hohe Wertbeständigkeit haben, aber auch, dass kluge Innovatoren das Potenzial haben, den Status Quo erfolgreich zu verändern.
  • Emotionale Verbindungen stärken lokale Marken. Viele Marken bauen relevante Marktanteile zunächst im Heimatmarkt mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse der Konsumenten aus. Durch optimierte Produktfunktionalität und verstärktes Marketing gewinnen viele Marken jedoch auch Marktanteile in anderen Regionen. Ein Beispiel: Der chinesische Telekommunikations-ausrüster Huawei (Rang 50, +22%) übernahm zuletzt Marktanteile von Apple und Samsung.

Nähere Informationen zu Millward Brown finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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