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Marketing


Imagekrise bei Amazon trifft gesamten Online-Handel

Amazon: Image im Sinkflug (Quelle: YouGov BrandIndex) 

 Amazon: Image im Sinkflug (Quelle: YouGov BrandIndex)

19 Prozent der Online-Käufer ändern laut Studie aufgrund der Medienberichterstattung über Amazon sein Kaufverhalten. Davon geben sogar 12 Prozent an, gar nicht mehr beim Versandhandelsriesen einkaufen zu wollen. Sieben Prozent versuchen wieder häufiger in Filialen/Geschäften und weniger im Internet einzukaufen.

Wie die Studie zeigt hat insgesamt in letzter Zeit bewusst jeder achte Online-Käufer (12 Prozent) einen anderen Händler genutzt oder ausprobiert, anstatt bei Amazon einzukaufen. Ausgewichen wurde vor allem auf die Konkurrenten Ebay und Otto. Besonders im vergangenen Ostergeschäft war die Imagekriese des Konzerns spürbar: So geben acht Prozent der Online-Käufer an, ihre Ostergeschenke dieses Jahr bewusst nicht mehr bei Amazon gekauft zu haben.

Der Imageverlust ist auch messbar: Mit durchschnittlich 87 YouGov BrandIndex-Punkten erreichte Amazon im vergangenen Jahr den ersten Platz im BrandIndex-Top-Performer-Ranking 2012 (Bereich E-Commerce) und zählte zu den beliebtesten Marken der Deutschen überhaupt. Seit Mitte Februar hat der amerikanische Online-Händler innerhalb eines Monats 45 Imagepunkte verloren.

Für die Studie „Image-Absturz im Online-Handel - Wie verändert sich das Kaufverhalten?“ wurden insgesamt rund 1.000 Online-Käufer Anfang April 2013 bevölkerungsrepräsentativ vom Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov befragt.
Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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