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Marketing


Imagepflege via Facebook nur bedingt erfolgversprechend

Studie belegt: Nicht jedem Unternehmen nutzt eine Präsenz oder Werbung bei Facebook (© Alexander Klaus / PIXELIO) 

 Studie belegt: Nicht jedem Unternehmen nutzt eine Präsenz oder Werbung bei Facebook (© Alexander Klaus / PIXELIO)

Facebook ist zu einem zentralem Medium im Leben vieler Menschen geworden, und somit eine potenzielle Werbeplattform für Marken. Studienergebnisse belegen nun, für welche Branchen sich Präsenz und Werbung auf Facebook lohnen- und für welche nicht.

Aus Sicht der Befragten bringt eine Facebook-Präsenz nur einer Branche eindeutig Vorteile: Musik-, Party- und Eventveranstaltern. 94 % der befragten Facebook-Mitglieder rufen Informationen und Posts von Clubs, Konzerthallen und Festivals ab und schätzen die Marketingaufwendungen dieser Branche auf Facebook als lohnenswert ein. Rund 60 bis 70 % informieren sich via Facebook auch über News von Theatern, Opernhäusern und Museen und interessieren sich für Werbung von Modelabels, Reiseveranstaltern, Restaurants und Cafés.

Für Facebook-Auftritte von Banken und Versicherungen kann sich mit 10 % nur ein kleiner Teil der Befragten erwärmen. Hingen sind allerdings 18 % der Ansicht, dass Finanzdienstleister hier fehl am Platz sind. Das soziale Netzwerk stellt ihrer Meinung nach keine seriöse und glaubwürdige Plattform dar – und kann dem Image von Banken und Versicherungen somit eher schaden als nützen.

Die laut Studienergebnis größten Fehler Facebook-nutzender Unternehmen (Quelle: forschungplus) 

 Die laut Studienergebnis größten Fehler Facebook-nutzender Unternehmen (Quelle: forschungplus)

Teilweise fühlen sich die Nutzer von Unternehmensauftritten auf Facebook bereits belästigt. Häufige Posts und Pop-ups empfinden 39 % als besonders störend. Aufgrund schlechter Seitenpflege, gelöschter Einträge oder unbeantworteter Kommentare bemängeln 11 % die unprofessionelle Wirkung mancher Facebook-Auftritte. Auch peinliche, langweilige oder gar veraltete Einträge können schnell dazu führen, dass ein Unternehmensprofil nicht mehr besucht wird und Freunde verliert.

Mitte Juli 2011 führte das Marktforschungsinstitut forschungplus eine unabhängige Eigenstudie an Münchner Hochschulen durch. In einer computergestützten persönlichen Befragung äußerten sich rund 200 Münchner Studierende u. a. zu ihrer Social-Media-Nutzung, ihren Konsum- und Einkaufsgewohnheiten. Von den Befragten waren 59 % Frauen und 41 % Männer. An der Umfrage nahmen Studierende aller Semesterstufen teil. Bei 10 % der Befragten stand der Studienbeginn noch an, 20 % befanden sich im ersten bis dritten, 26 % im vierten bis sechsten, 32 % im siebten bis zehnten Semester. 13 % waren Langzeitstudierende oder Doktoranden. Das Durchschnittsalter lag bei 24 Jahren. Ausländische Studierende waren mit einem Anteil von 11 % in der Stichprobe vertreten. Bei der Befragung wurde darauf geachtet, Studierende sämtlicher Fachrichtungen mit einzubeziehen. Der Anteil der Facebook-Nutzer betrug 84 %.
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