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Marketing


Imageverluste bei Facebook, BP und Deutsche Bahn

© S. Hofschlaeger / PIXELIO 

 © S. Hofschlaeger / PIXELIO

Die durch Daten- und Umweltschützer angeheizte Negativpresse hat Wirkung gezeigt: Zahlreiche Marken haben in den vergangenen sechs Monaten an Beliebtheit verloren.

 
Demnach zeigte beispielsweise das Kreuzfeuer der Datenschützer gegen Facebook deutliche Wirkung. Das Online-Netzwerk geriet durch mögliche Datenschutzlücken und die Möglichkeit der Weitergabe von privaten Netzwerkdaten an Dritte in die Kritik. Die Folge: Das Image des Online-Netzwerks setzte zur rasanten Talfahrt in den Negativbereich der BrandIndex-Skala an und sackte innerhalb nur eines Quartals von 5 auf -35 BrandIndex-Punkte ab. Ähnlich erging es den Online-Netzwerken MySpace (von -10 auf -28), studiVZ (von 3 auf -16) und XING (von 7 auf -5). Die Imagewerte all dieser Marken liegen inzwischen im deutlich negativen Bereich.
 
Image: Gewinner & Verlierer 

 Image: Gewinner & Verlierer

Den massivsten Imagewandel im zweiten Quartal 2010 erlebte allerdings der Mineralölkonzern BP. Seit der Havarie der Ölbohrinsel „Deep Water Horizon“ am 23. April 2010 und dem sich anschließenden Umweltdesaster im Golf von Mexiko hat sich das Image der Marke um über 58 BrandIndex-Punkte auf -48 verschlechtert. Die intensive Berichterstattung über die Ölkatastrophe beförderte nicht nur das Image der Dachmarke BP ins Abseits. Auch die zum BP-Konzern gehörende Marke Aral brach seither um satte 21 BrandIndex-Punkte ein.
 
Zunächst einige Punkte aufsteigen konnte die Deutsche Bahn. Ihr Image steigerte sich im letzten Quartal um 9 BrandIndex-Punkte, von -51 auf -38. Im Juni erreichte das Unternehmen damit den bisherigen Bestwert im laufenden Jahr. Mit den Problemen um ausgefallene ICE-Klimaanlagen und dem damit verbundenen Hitzekollaps etlicher Jugendlicher hat sich das gute Abschneiden der Bahn jedoch schlagartig erledigt. Regelrecht abgestürzt sind die Imagewerte auf aktuell -62 BrandIndex-Punkte.
 
Das Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics AG befragt für den BrandIndex täglich 1.000 Personen.
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